GBase - the gamer's base

Header08
oczko1

Monster House: Review

  Nintendo Dual Screen 

Halloween ist nicht, wie oftmals fälschlicherweise behauptet, der Nationalfeiertag der Österreicher - fünf Euro in die Miese-Kalauer-Kasse. Nein, Halloween ist die Zeit der Kostüme, der nervigen kleinen Kinder, der Kürbisse und der aus den USA eingeschleppten Brauchtümer. Auch Klein-DJ ist ein grosser Fan des Halloween-Tages, jedoch hat er in diesem Jahr andere Probleme, als sich mit miesen Verkleidungen herumzuschlagen. Spielsachen und sogar Haustiere verschwinden seit geraumer Zeit spurlos und DJ hat den alten Nachbarn Nebbercracker im Verdacht. Also trommelt er seine Freunde Chowder und Jenny zusammen und macht sich auf die Suche nach dem Geheimnis um das mysteröse Nachbarshaus. Das ist nicht nur der grobe Inhalt des neuen Animationsfilms Monster House, sondern auch des dazugehörigen Spiels für die beiden Nintendo-Handhelds.

Schluck, du Luder!

Mit der gezielt geplanten Rettungsaktion der drei Freunde ist es nicht weit her, als das düstere alte Nachbarshaus plötzlich zum Leben erwacht und das Trio ins Innere saugt. Zeit also, aus der Situation das Beste zu machen und die im Spiel insgesamt vierundfünfzig Räume des Monster House zu erkunden. Dumm nur, dass in beinahe jedem Raum wildgewordene Einrichtungsgegenstände auf die Freunde zustürmen und ihnen an den Kragen wollen. Doch DJ und seine Freunde wären nicht so pfiffig und einfallsreich, wenn sie sich vor ihrem Exkurs ins böse Haus nicht ausreichend bewaffnet hätten... mit Wasserpistolen.

Bevor der Spieler einen der zahlreich vorhandenen Räume betritt, darf er sich für einen der drei Charaktere entscheiden. Abgesehen von ihrem Aussehen unterscheiden sich die drei Kids lediglich in der Schusseigenschaft ihres Wasserwerfers voneinander. Es ist also relativ unerheblich, mit welchen der drei Racker ihr euch ins Spiel begebt. Nur in einigen speziellen Räumen wird euch die Spielfigur, bedingt durch die Hintergrundgeschichte, die mit öden Texttafeln erzählt wird, vorgegeben.

Noch 'ne Tür...


Was dann innerhalb der einzelnen Räume abläuft, ist an spielerischer Abwechslung kaum zu unterbieten. In beinahe jedem der über fünfzig Räume gilt es, alle wildgewordenen Bücher und Möbel mit einem gepflegten Wasserstrahl zu besiegen, ehe die Tür in den nächsten Raum aufgeht oder ein zu findender Gegenstand auftaucht. Da sich die vielen Räume auch optisch kaum voneinander unterscheiden, hat man nach knapp zehn Minuten Spielzeit, abgesehen von einigen Bosskämpfen, beinahe alles gesehen.

Gespielt wird Monster House aus der Vogelperspektive. Während ihr auf dem oberen Bildschirm euren Helden mit Hilfe des Steuerkreuzes im Raum umherlaufen lasst, steuert ihr mit dem Stylus in der DS-Version auf dem unteren Screen die Richtung, in die euer Wassergewehr schiesst. Xbox-Arcade-Fans dürften sich dabei unweigerlich an Geometry Wars erinnert fühlen. Mehr als schiessen müsst ihr auch die gesamte Spielzeit über nicht, nennenswerte Rätsel sind nämlich keine im Spiel enthalten. Die DS-Fassung wird mit Hilfe einer 3D-Grafik optisch umgesetzt, was aber in der Vogelperspektive kaum auffällt. Nur in den Charakterauswahl-Bildschirmen schaut ihr den 3D-Kiddies direkt ins Gesicht. Die Optik macht dabei grundsätzlich nicht den schlechtesten Eindruck und läuft zu jedem Zeitpunkt flüssig. Nur mit Effekten wurde etwas sparsam umgegangen. Auch der Sound der DS-Version überzeugt nur bedingt, vor allem die Musikuntermalung wird den meisten Spielern nach wenigen Minuten tierisch auf den Zeiger gehen.

Monster House
Game-Facts

Game-Abo
 Was ist das?


Tobias Kuehnlein

Monster-House
Nintendo Dual Screen

Monster-House
Nintendo Dual Screen

Monster-House
Nintendo Dual Screen

Monster-House
Nintendo Dual Screen

Tobias Kuehnlein am 13 Okt 2006 @ 15:43
Kaufen
oczko1 Kommentar verfassen