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Monster Hunter 3 Ultimate: Review

  Nintendo Wii U Nintendo 3DS 

Wir haben gelitten, geschwitzt, gekämpft, gezittert, sind stundenlang in sumpfigen Gewässern untergetaucht und haben uns Monstern gestellt, die diese Bezeichnung wahrlich verdient haben. Anschliessend haben wir sie ausgeweidet und aus den neugewonnenen Rohstoffen bessere Rüstungen und noch stärkere Waffen erstellt. Warum Monster Hunter 3 Ultimate solch ein ultimativer Zeitfresser (geworden) ist, verrät euch unser Test, den wir aufgrund gerade dieser Eigenschaft fast nicht auf digitales Papier gebracht haben.

Wir werden erschlagen

Schon unser Onkel Markus hat beim Test der ursprünglichen Wii-Version erfahren dürfen, was es bedeutet, ein Monsterjäger zu sein. Ein Monster Hunter spielt man nicht nur, nö nö - man kniet sich in das Spiel hinein, man ergibt sich ihm, lässt jegliche Form von Restfreizeit sausen, nimmt keine Anrufe mehr entgegen und akzeptiert die Tatsache, dass man beim Einlegen des Spieledatenträgers, egal, ob auf Wii U oder 3DS, nicht nur ein Spiel spielt, sondern eine Verpflichtung eingeht.

Dabei hat sich Monster Hunter 3 Ultimate - was der Ultimate-Zusatz bedeutet, klären wir gleich - vor allem einem Sprichwort verschrieben: aller Anfang ist schwer. Und in der Tat werden all jene, die zuvor noch nie ein Monster Hunter gespielt haben und daher nicht mal ansatzweise wissen, was ihnen entgangen ist, einfach nur erschlagen. Erschlagen mit Umfang, erschlagen mit verschachtelten Menüs, erschlagen mit Möglichkeiten, erschlagen mit dem Eindruck, den die teils wahrlich monströsen Viecher hinterlassen. Neulinge sollten sich allerdings nicht fürchten, denn so erging es auch dem Verfasser dieses Artikels, der selbst nach fünf Stunden Spielzeit noch das Gefühl hatte, im Tutorial zu stecken, obschon das eigentliche Spiel, die eigentliche Sucht nach diesem Spiel, schon längst seinen respektive ihren Lauf nahm.



Dabei heraus kam, dass nicht zehn, auch nicht zwanzig oder dreissig Stunden an Zeit dem Spiel genügend gerecht werden, um auch nur entfernt daran zu denken, den Testartikel zu schreiben. Doch nach über fünfzig Spielstunden und haufenweise tollen Online-Erlebnissen musste die Grenze gezogen werden. Die Pflicht rief. Nur deshalb lest ihr hier überhaupt ein paar Zeilen zu Monster Hunter 3 Ultimate. Doch seid versichert, dass man locker das vier-, fünf-, ach, zehnfache an Zeit investieren kann. Was dieses "Ultimate" nun zu bedeuten hat, fragt ihr euch? Lasst uns diese Frage mit ein paar nackten Zahlen beantworten. Gegenüber dem Wii-Original gibt es über 200 neue Quests, über 2.000 (!) neue Ausrüstungsgegenstände, die sich auf Gross- und Langschwerter, Doppelklingen, Lanzen, Jagdhörner, Äxte, Bögen und so weiter verteilen, und über 1.000 neue Rüstungsgegenstände. Dazu gesellen sich drei brandneue Areale zum Erkunden und ein neuer CPU-Begleiter für den Solomodus. Und vergessen wir nicht die neuen Monster - zum Beispiel den brachialen Brachydios - und die neuen Subspezies sowie die unzähligen aus Monster Hunter Freedom Unite und Portable 3rd übernommenen Viecher.

Wii U- und 3DS-Besitzer bekommen hier also die ultimative, definitive Packung von Monster Hunter 3 mit auf den (langen!) Weg.

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Andy Wyss


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Andy Wyss am 22 Apr 2013 @ 11:41
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