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Mortal Kombat vs. DC Universe: Review

  Playstation 3 XBOX 360 

In letzter Zeit ist es etwas ruhiger geworden um die legendäre Mortal Kombat-Serie. Nach der furiosen Rückkehr im Jahre 2002 mit Deadly Alliance und weiteren mehr oder wenigen erfolgreichen Sequels haben sich die Entwickler aus dem Hause Midway nun etwas Spezielles einfallen lassen. Denn statt einer Neuauflage eines Mortal Kombat-Turniers stehen sich diesmal zwei unterschiedliche Kriegerwelten gegenüber: Mortal Kombat vs. DC Universe heisst der neueste Streich. Wieso der Titel durchaus Laune macht, aber trotzdem nicht den Prügelthron erklimmen kann, lest ihr bei uns im Test.

Ungeschriebene Gesetze

Die Konfrontation zwischen der Mortal Kombat-Kämpfergarde und den Superhelden aus der DC-Welt hat durchaus ihre Reize. Für die Entwickler war sie jedoch nicht einfach zu handhaben: Denn die Regeln von DC Comics, dem grössten Comicverlag neben Marvel Comics, besagen, dass ihre Superhelden sich untereinander nicht töten dürfen und teilweise auch selbst unsterblich sind. Dies hat natürlich direkte Auswirkungen auf den vorliegenden Titel - so können die DC-Figuren keine Fatality ausführen, welche den Gegner ins Land der ewigen Träume befördern würde. Stattdessen könnt ihr per Tastenkombination eine Heroic-Brutality auslösen, eine schnelle Schlagfolge, welche den Gegner lediglich ausknockt. Somit bleiben die Fatalities den altgedienten Haudegen von Mortal Kombat vorenthalten, welche pro Charakter gleich zwei Finishing Moves in petto haben. Doch auch hier wurden einiges entschärft, dazu später mehr.

Unheilige Allianzen

Nun zum Spiel selbst: Im Hauptmenü habt ihr gleich die Auswahl zwischen Einzel- und Mehrspielermodus. Wer sich in den Einzelspielermodus stürzt, kann entweder den bekannten Arcade-Modus bestreiten oder aber den Story-Modus näher unter die Lupe nehmen. Der Story-Modus ist wiederum unterteilt in zwei Stränge: Entweder spielt ihr die Geschichte aus Sicht der Mortal Kombat-Welt oder ihr übernehmt die Rolle der DC-Helden. Gegliedert ist die ganze Story dann in einzelne Kapitel, wobei ihr pro Kapitel einen Kämpfer spielt. Zu Beginn übernehmt ihr aus Sicht von Mortal Kombat beispielsweise Liu Kang, der eine merkwürdige Begegnung mit dem DC-Charakter Flash hat. Um dem Ganzen auf die Schliche zu kommen, werden mehr und mehr Kämpfer informiert und involviert, teilweise auch Protagonisten, unter welchen eine jahrelange Feindschaft besteht. Kein Wunder also, dass es auch innerhalb der Welten zu Spannungen kommt.

Auch wenn die Hintergrundgeschichte besonders für Fans spannend ist, spielt sich der Story-Modus ohne wirkliche Abwechslung. Ihr bewältigt einen Kampf nach dem nächsten, dazwischen werden die Ereignisse durch mittelmässig inszenierte Sequenzen vorangetrieben. Pro Charakter bestreitet ihr ungefähr drei Kämpfe, danach ist das jeweilige Kapitel abgeschlossen. Bei je sieben Kapiteln ergibt dies leider keine allzu hohe Spieldauer. Immerhin erhaltet ihr als Bonus neue Charaktere: Wer die Mortal Kombat-Seite erfolgreich absolviert, erhält den berüchtigten Herrscher Shao Khan, auf der DC-Seite ist es der steinerne Antiheld Darkseid.

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Can Baris am 22 Dez 2008 @ 20:05
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