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NBA 2K11: Review

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Der Start der neuen NBA Saison 2010 / 11 steht kurz bevor. Derzeit laufen noch die Preseason Games, doch ab dem 27. Oktober geht es wieder um alles. 2K Sports und Take 2 sorgen bereits im Vorfeld für die richtige Stimmung und schicken NBA 2K11 ins Rennen. Das steigert die Vorfreude bereits ins Unermessliche. War NBA 2K10 schon im letzten Jahr ein wirklich gutes Spiel, so gibt es für die 2011er-Version nochmals extrem saftige Leckerbissen obendrauf.

Denken, dann werfen

Wie schon in den Jahren zuvor ist NBA 2K kein Spiel für Ungeduldige. Wer einfach nur möglichst schnell zum gegnerischen Korb rennen und einen Dunk machen möchte, stösst bei NBA 2K11 sehr schnell an seine Grenzen. Jede Figur auf dem Feld zählt, und einfach zwischen allen Spielern herlaufen will einfach nicht funktionieren, denn irgendwer hält euch immer auf. Auf diese Weise ist der Ball schneller weg, als ihr das Wort Dunk überhaupt sagen könnt. Anders als bei vergleichbaren Spielen prallen die Charaktere nicht einfach voneinander ab, sondern drücken, schieben und setzen ihren ganzen Körper ein, damit ihr nicht einfach so vorbeikommt. Natürlich fast immer in einem regelkonformen Rahmen, wie in der echten NBA eben auch. Geschenkte Punkte gibt es kaum.

Daher ist es umso wichtiger, sich mit den verschiedenen Positionen und deren Aufgaben vertraut zu machen. Jeder Spielzug muss ordentlich aufgebaut werden. Dafür laufen sich eure Mitspieler aber auch selbständig frei, zur richtigen Zeit in die Zone und so weiter. In NBA 2K11 spielt ihr keine Ein-Mann-Show, sondern müsst auf echtes Teamplay setzen. Solche Spielzüge sind dann meistens auch die wirklich zufriedenstellenden, denn jeder Punkt wird hart erarbeitet.

Um euch dennoch genug Möglichkeiten zu geben, auch alleine etwas zu tricksen, gibt es in diesem Jahr eine neue Isomotion-Dribbling-Steuerung. Durch bestimmte Gesten mit dem linken Analogstick könnt ihr auf coole Weise hinter dem Rücken herdribbeln und einen Richtungswechsel veranlassen, Drehungen einleiten und so weiter. Dadurch sieht das Spiel nicht nur realistisch, sondern auch äusserst spektakulär aus. Natürlich sind diese Bewegungen auch abhängig von der Qualität eines Spielers und dessen Position. Ein schwerer Center hat selbstverständlich ein anderes Repertoire an Bewegungen als ein flinker Point Guard. Da versteht es sich natürlich auch von selbst, dass die Signature Moves der Vorversion wieder beachtet werden. Bestimmte Grössen haben im Spiel besondere Bewegungen drauf, die Zuschauer von der Person auch live gewohnt sind.

Ein paar Mängel lassen sich dennoch entdecken. So ist das Passsystem teilweise etwas hektisch und kompliziert. Ein kleiner Kreis unter euren Mitspielern zeigt an, wohin ihr in diesem Moment passen würdet. Ein paar Mal ist es bereits vorgekommen, dass ein Pass direkt zum Center in die Zone gespielt werden sollte, weil dieser gerade freistand. Allerdings verschwand der Kreis plötzlich beim Drücken des Analogsticks in Richtung des Centers, so dass der Ball ziemlich bescheuert bis hinter die Drei-Punkte-Linie befördert wurde, wobei selbiger zwei Mal fast vom Gegner abgefangen wurde. Die Variante, den Passempfänger per Tastendruck auszuwählen, funktioniert zwar einwandfrei, kostet jedoch in schnellen Momenten zu viel Zeit.

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Benjamin Boerner


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Benjamin Boerner am 24 Okt 2010 @ 17:53
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