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NBA 2K9: Review

  Personal Computer Playstation 3 XBOX 360 

Nachdem die Boston Celtics in triumphaler Manier ihre 17. NBA-Meisterschaft sichern konnten, blieb es in den letzten Monaten während der Offseason eher ruhig. Grosse Transfers waren nur spärlich zu vermelden - einige Altstars wie Elton Brand oder Baron Davis versuchen sich in der neuen Saison bei den Philadelphia 76ers beziehungsweise den Los Angeles Clippers. Ansonsten ist alles beim Alten geblieben, und so manch ein NBA-Fan wird froh sein, dass am 28. Oktober endlich wieder der orange Lederball rollt. Eigentlich eine perfekte Überleitung für das virtuelle Basketballgeschehen rund um die Serie NBA 2K. Denn seit Jahren wird hier Bewährtes weiter verbessert, ohne ausgefallene Features neu zu integrieren. Auch NBA 2K9 zeigt sich deshalb kaum im neuen Glanz: Bei den Modi hat sich rein gar nichts geändert, und bei der Xbox 360-Version sind gar alle Gamerscore-Erfolge identisch zum letzten Jahr. Reicht das für die Behauptung an der Genrespitze?

Verbesserte KI

Wer sich gleich in ein Spiel stürzt und das biedere Hauptmenü gar nicht lange zumuten möchte, wird sich schnell über die gegnerische KI freuen können. Diese wurde im Gegensatz zur letztjährigen Version nämlich kräftig verbessert. Waren Kantersiege letztes Jahr im höchsten Schwierigkeitsgrad keine hohe Kunst, beisst man sich in NBA 2K9 bereits im zweithöchsten Schwierigkeitsgrad mächtig die Zähne aus. Nicht nur das etwas verlangsamte Spieltempo, sondern auch die enge Verteidigung der Gegner verhindert einen einfachen Korberfolg. Hinzu kommt, dass standardisierte Spielzüge wie das Pick and Roll nicht mehr so einfach funktionieren wie in NBA 2K8. Konntet ihr letztes Jahr noch die Pässe fast blind auf euren abrollenden Center spielen, gelingt dies nun nicht immer. Meistens stellt sich noch ein Verteidiger dazwischen, oder der riskante Pass zum Korb wird von den flinken Gegnern abgefangen.

Erschwerte Defense

Apropos Spielzüge: Die komplexeren Pass- und Laufsysteme der letztjährigen Version, welche mittels eingeblendeter Signale befolgt werden mussten, gehören der Vergangenheit an. Jedoch nicht ganz, denn ihr könnt diese Spielzüge immer noch ansagen, müsst dabei aber keine genauen Anweisungen befolgen, da die CPU-Kameraden selbständig das System ausführen. Falls ihr das Auge für den offenen Mitspieler habt, resultiert auf diese Weise ein relativ einfacher Korberfolg. Doch auch in der Defensive sind kleinere spielerische Neuerungen zu vermelden: Das Lock-on-System, welches in NBA 2K8 eingeführt wurde, konnte sich nicht lange halten. Zu einfach wurde dadurch die Defensivarbeit nach Meinung der Entwickler. Deswegen wurde dieses Feature etwas entschärft: Ihr könnt nun erst mit der linken Schultertaste am Mann klebenbleiben, wenn ihr zuvor manuell einige Sekunden euren Gegenspielers verteidigt habt. Sodann könnt ihr selber bestimmen, wie weit euer Verteidiger vom Gegenspieler entfernt sein soll. Dies geschieht alles mit dem rechten Stick.

Authentischer denn je

Zentral für das ganze Gameplay in NBA 2K9 sind seit jeher die verschiedenen Regler und Einstellungen. Wer einmal ein Arcade-Spiel absolvieren möchte, fährt einfach alle Trefferquoten hoch und kann zudem noch einige Regeln ausschalten, und im Nu entwickelt sich die Simulation zur hektischen Korbjagd. Wer hingegen wirklich eine pure Simulation geniessen möchte, sollte noch einige Regler wie zum Beispiel jenen für die Dreiererfolge etwas nach unten korrigieren.

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Can Baris


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Can Baris am 24 Okt 2008 @ 23:00
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