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NHL 14: Review

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Auf den ersten Blick scheint es kaum Änderungen im Vergleich zur Vorjahresversion zu geben. Nahezu deckungsgleiche Menüstruktur, nur geringfügig veränderte Spielmodi, und auch beim Betrachten der Spielgrafik auf dem Eis kann man sich schon fragen, ob man es nur mit einem Update von NHL 13 zu tun hat. Doch in Bewegung zaubert der Titel dann plötzlich doch ein Lächeln ins Gesicht des Spielers, denn die grundlegende Veränderung bei der Physik-Engine lässt ganz andere Spielweisen zu und zwingt einen nicht nur im Angriff zur Umstellung, sondern vor allem auch in der Defensive.

Neue Physik sorgt für frischen Wind!

Körperkontakt wird dieses Jahr mehr als grossgeschrieben, allerdings ohne dabei in eine endlose Checkorgie zu verfallen, wie es etwa in der 2002er-Version oft der Fall war. Von einfachen Remplern über Hipchecks bis hin zu saftigen Bodychecks, sowohl auf offenem Eis als auch an der Bande, reicht die Palette. Auch das Einklemmen der Pucks funktioniert nach wie vor prächtig, wobei ihr dann den Puck mit dem Schlittschuh zu einem Mitspieler kicken könnt. Der gesamte Spielfluss wirkt dynamischer und sehr viel glaubwürdiger, als es früher der Fall war. Das liegt auch daran, dass Aktionen nicht nur simpel zu Ende gefahren werden, sondern ineinander übergehen. Statt manueller Checks auf Knopfdruck, entscheiden nun Aufprallhärte und -winkel sowie die körperlichen Voraussetzungen der beteiligen Spieler darüber, ob ein Kufencrack eine harte Landung auf das Eis begeht oder sich des Angriffs erwehren kann.

Neu im Angriff sind die Ausweichmanöver, die nun auch per Druck auf die Schultertaste ausgelöst werden können, statt nur mit dem rechten Analogstick. Allerdings habt ihr so keinen grossen Einfluss auf die gewählte Aktion. Dennoch ist es gerade in Eins-gegen-eins-Situationen klasse, wenn man per Knopfdruck die Scheibe elegant am Verteidiger vorbeilegen und dann frei vor dem Torwart zum Abschluss kommen kann. Kommt ihr selbst in eine solche Situation in der Defensive, hilft oft nur noch, dem Stürmer die Beine mit dem Schläger wegzuziehen, allerdings dann oft auf Kosten eines Penaltys. Ohnehin sind die Strafmasse der Referees sehr authentisch - ihr müsst schon aufpassen, ob ihr einen Spieler checkt, der mit dem Gesicht zur Bande steht. Übertreibt ihr es, bekommt ihr rasch eine Spieldauerdisziplinarstrafe aufgebrummt, und der entsprechende Spieler darf den Rest der Partie aus der Kabine betrachten.

In den von uns gespielten Partien fielen deutlich mehr Tore, als es in der letztjährigen Version der Fall war. Das liegt gleich an mehreren Faktoren. Zum einen gleiten die Keeper deutlich realistischer von einer Seite auf die andere und können nicht ständig ruckartig in die andere Ecke hechten, um den Einschlag zu verhindern, was zwangsläufig zu mehr One-Timern führt. Zum anderen sind Direktabnahmen nun einfacher abzufeuern. Etwas auffällig: Handgelenkschüsse sind oft ein Tor, wenn ihr von der Bande aus nach innen zieht und vier bis fünf Meter hinter der blauen Linie dann auf die lange Ecke zielt.

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Markus Grunow

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Markus Grunow am 25 Sep 2013 @ 20:03
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