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Nail'd: Review

  Personal Computer Playstation 3 

Winter in Deutschland. Das bedeutet in der Regel wenig weisse Pracht und viel Dreck und Matsch. Das Jahr 2010 scheint da zumindest bisher eher die Ausnahme zu sein, denn pünktlich zum 1. Dezember kam die weisse Pracht in Massen bis ins Flachland. Wenig Glück also für alle Freunde von Dreck und Matsch, und genau deswegen - und aus keinem anderen Grund - hat Deep Silver pünktlich zur Vorweihnachtszeit den Offroad-Raser nail'd auf den Markt geworfen. Ob der erste ernstzunehmende Konkurrent für Blackrocks angestaubtes Pure zu gefallen weiss, klären wir im Test direkt unter dieser wahrlich grottenschlechten Einleitung.

Hör mal, wer da nagelt

Angenagelt, festgenagelt, den Nagel auf den Kopf getroffen...wer überlegt, wie nail'd zu seinem Namen kommt, der wird mit dem klassischen Wörterbuch nicht weit kommen. Frei übersetzt könnte man es wohl von "Auf die Piste getackert" herleiten. Das ist aber eigentlich auch völlig egal, denn nail'd soll in erster Linie eins machen: Spass.

Die Shooter-Spezialisten von Techland sind es, die nail'd entwickelt haben. Das rasante Rennspiel basiert auf dem technischen Grundgerüst, das bisher eher für Shooter wie Call of Juarez genutzt wurde. Immerhin, mit Xpand Rally landete das Team bereits im Jahr 2005 einen Achtungserfolg im Rennspielgenre und heimste damals auch bei uns solide 8,5 Punkte ein. Das grundlegende Verständnis für ein schönes Offroad-Rennspektakel wäre also da.



Mit Affenzahn durch die Prärie

Wer mit nail'd gleich ins erste Rennen startet, der staunt nicht schlecht. Wahlweise mit einem Quad oder einem Motocross-Bike rast ihr in einer irrsinnigen Geschwindigkeit über waghalsige Offroad-Pisten in allen Ecken der Erde. Dabei haben die Entwickler nicht nur beim Geschwindigkeitsgefühl dezent übertrieben - diese Quads könnten subjektiv mit den Flitzern aus Burnout mithalten -, sondern sich auch beim Streckendesign gehörig ausgetobt und mehr als einmal über die Stränge geschlagen.

Die abwechslungsreichen Offroad-Pisten in Griechenland, Arizona und den Anden stehen dabei den spektakulären Kursen aus Blackrocks Offroad-Überraschung Pure optisch in nichts nach, legen aber in punkto Sprüngen, Kurven und Gefälle noch einiges oben drauf. Natürliche Steilkurven im 90-Grad-Winkel, irrsinnig hohe und weite Sprünge, deren Landung kein echter Quadfahrer dieser Welt überleben würde, und Strecken gespickt mit Abkürzungen und Sprungschanzen, dass es für Fans von brachialer Rennaction ein wahres Fest ist, erwarten euch. Dabei läuft das Spiel bei spektakulärer Weitsicht und bis zu zwölf Fahrzeugen auf dem Bildschirm zu jeder Zeit erstaunlich flüssig und butterweich.

Nail'd
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Tobias Kuehnlein

Naild
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Tobias Kuehnlein am 08 Dez 2010 @ 08:06
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