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Need for Speed - ProStreet: Review

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Alle Jahre wieder
Kommt das Christuskind
Auf die Erde nieder
Wo wir Menschen sind


...oder waren es doch die FIFA-, NHL- und Need for Speed-Reihe? Da wir ein Videospiel-Magazin sind, liegt letztere Vermutung wohl ziemlich nahe. Denn auch diese Spiele beehren uns alle Jahre wieder - etwa zur selben Zeit. Bezüglich der Need for Speed-Serie schickt Electronic Arts in diesem Jahr den neuesten Spross mit dem Untertitel Pro Street ins virtuelle Rennen. Ob sich dieser Chancen auf den Rennspielthron ausmalen darf? Wie schneiden die verschiedenen Konsolen- und Handheldversionen im direkten Vergleich ab? All dies erfahrt ihr in unserem Multi-Test zu Need for Speed: Pro Street.

Sei Co2ntra oder Pro Street

Wie in jedem Need for Speed dreht sich auch in Pro Street alles um schnelle und nicht ganz billige Autos. Zwar kam man bei Electronic Arts in letzter Zeit weg von sündhaft teuren Ferraris und Lamborghinis, doch liess sich ab den Underground-Episoden aus jeder noch so billigen japanischen Reisschüssel ein Geschoss der Superlative machen - gegen einen entsprechenden Aufpreis natürlich.

Insofern waren die Need for Speed-Spiele noch nie für Personen gedacht, die der Umwelt zuliebe nur noch mit dem Fahrrad oder zu Fuss unterwegs sind. Röhrende Vergaser, hochdrehende Motoren, Lachgaseinspritzung, ein Benzinverbrauch jenseits von Gut und Böse und, nicht zu vergessen, halbnackte weibliche Wesen, die sich lasziv vor einem heissen Schlitten räkeln.

Nicht anders geht es bei Pro Street zu. Doch diesmal hat sich EA, dessen Black Box-Studio sich für die Entwicklung des aktuellen Titels verantwortlich zeigt, mächtig was einfallen lassen, um vom mittlerweile anhaftenden 08/15-Image der Serie wegzukommen. Die offene Stadt gibt's nicht mehr, gefahren wird nur noch bei Tageslicht und trockenen Verhältnissen und die Bandenkriege sind auch Geschichte.

Need for Speed - ProStreet Bild
Stattdessen geisselt man die Motoren nur noch über abgesperrte Rennpisten, bekommt es mit einem wesentlich realistischeren Fahrverhalten zu tun, arbeitet sich von einem Niemand zur gefragtesten Person in der Rennszene hoch und bestreitet ein Rennen nach dem anderen. Doch tun diese Veränderungen der Serie auch gut?

Lass scheppern, Jungs!

Eigentlich würden wir diese Frage am liebsten mit einem einstimmigen "Jawoll!" beantworten - doch leider können wir das nicht. Zwar wirkt das gesamte Setting auf den ersten Blick erfrischend, genügend Tuning-Optionen sind vorhanden und der Karrieremodus ist sehr umfangreich geraten. Doch der Teufel steckt wie so oft im Detail und lässt sich nach den ersten Spielstunden mit Pro Street auch klar entlarven.

Wie Kollege Grunow schon im Test zur PC-Version erwähnt hat, sind die Rennumgebungen ziemlich eintönig geraten. Die gewählten Schauplätze wie Flughäfen oder Autobahnen locken nun wirklich niemanden hinter dem Ofen hervor und sind alles in allem ziemlich trocken gestaltet worden. Andererseits gehen die Schauplätze im Einklang mit dem angestrebten Realismus im Spiel, der aber in Wirklichkeit keiner ist - zumindest was die Fahrphysik anbelangt.

Zwar steuern sich die Boliden wesentlich realistischer als bisher über den Asphalt, unterscheiden sich aber im Fahrverhalten noch deutlich von einer ernsthaften Simulation. Doch insgesamt haben die Entwickler die Mischung aus Arcade und Simulation gut hinbekommen und man bekommt als Spieler schnell ein Gefühl für den Wagen.

Need for Speed - ProStreet
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Andy Wyss


Need-for-Speed---ProStreet
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Andy Wyss am 19 Dez 2007 @ 12:50
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