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Onechanbara: Review

  XBOX 360 Wii 

Wenn es um merkwürdige Namen ginge, würde Onechanbara wohl am ehesten einen Award verdient haben, und selbst die Zusammenfassung des spielerischen Inhalts klingt hitverdächtig obskur: Wahlweise als knapp bekleidetes Bikinibunny oder als züchtige Schuluniformträgerin soll man, eher frau, heranstürmende Zombiehorden vermöbeln. Inwiefern das Bikinigemetzel überzeugen kann und auf welcher Plattform sich der Spass mehr lohnt, erfahrt ihr in unserem Review!

Feuchte Träume

Wie der feuchte Traum eines jeden männlichen Teenagers gibt sich schon das Intro, das zumindest auf der Xbox 360 vorhanden ist: Hier fährt die Kamera langsam durch das Wohnzimmer zweier Schwestern, die eine um die 13, die andere eher über 20 Jahre alt. Die Jüngere sitzt vor dem Fernseher und erfährt von der Zombie-Invasion, während die andere gerade duscht, wobei ihr nackter Körper mehr schlecht als recht vor den Augen der Zuschauer verdeckt wird. Jedenfalls streift sich die Ältere, nachdem sie von ihrer kleinen Schwester alsbald aus der Dusche gezerrt wurde, ein Höschen über, und viel mehr wird für den Rest des Spiels auch nicht getragen.

Schnell wird klar, dass die Entwickler offensichtlich einen Grossteil des Budgets auf die anatomisch korrekte Wiedergabe zweier Frauenkörper verschwendet haben. Für korrekte Kinetik, vulgo Physik, hat's wohl dann doch nicht gereicht, denn die Brüste der Bikinitante hüpfen nach Sprüngen und anderen heftigen Bewegungen noch geraume Zeit ohne weiteres Zutun herum, was anfangs erheiternd, aber später nur noch albern wirkt.

Hack, Slay & Bounce

Vom Spielprinzip sollte man nicht allzu viel erwarten. Im Kern hetzt ihr die im Kampf auswechselbaren Figuren durch verschiedene Areale, die allesamt extrem linear aufgebaut sind, kloppt euch durch Zombies und werdet alle hundert Meter von verpixelten Sprites eingezäunt, welche erst wieder verschwinden, wenn ihr alle Gegner innerhalb dieser Begrenzung abgeschlachtet habt. Irgendwann kommt ein Bossgegner, und dann gibt's neue Areale, die ähnlich leblos daherkommen. Das war's auch schon.

Spielerisch ist das Ganze als dumpfes Button-Mashing einzuordnen. Obwohl es Kombos gibt, lohnt es sich im seltensten Fall, diese einzusetzen, weil die Gegner schon durch einfache Angriffe schneller fallen. Zudem steigt dadurch euer Blutpegel, vergleichbar mit einer Adrenalinanzeige. Wenn diese voll ist, könnt ihr euch zwar in einen Blutrauschmodus versetzen, der euch mehr Stärke und Reichweite gibt, aber gleichzeitig sinkt graduell euer Lebensenergiepegel. Gratulation, die Entwickler haben es geschafft, diesem normalerweise packenden Modus jede Dynamik zu rauben!

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Wille Zante


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Wille Zante am 03 Mai 2009 @ 12:27
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