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Operation Flashpoint - Dragon Rising: Review

  Personal Computer Playstation 3 XBOX 360 

In Zeiten linearer Ego-Shooter und dünner Hintergrundgeschichten wirkt Operation Flashpoint: Dragon Rising wie ein kleiner Exot. Die knallharte Kriegssimulation möchte mit Open World-Design sowie einer spannenden Story für Authentizität und Spielspass sorgen. Ob dieses Unterfangen klappt, verrät euch unser Test der PC- und Konsolenversionen.



Rohstoffarmut

Dass Rohstoffe meist einer der Hauptgründe für kriegerische Auseinandersetzungen sind, bedarf keiner weiteren Erklärung. Auch in Operation Flashpoint: Dragon Rising kommt es zum Krieg, da sich verschiedene Grossmächte um die rohstoffreiche Insel Skira streiten. Die südöstliche Insel, welche offiziell den Russen gehört, wird von der chinesischen Armee angegriffen. Da sich Russland völlig überrumpelt fühlt, kontaktiert es den alten Staatsfeind Nummer 1: die USA. Als Mitglied der amerikanischen Spezialeinheit Spec Ops werdet ihr auf das Eiland verfrachtet und schaltet strategische Ziele der Chinesen aus.

Die Story wird euch dabei nur zu Beginn des Spiels ausführlich mit interessanten Zwischensequenzen erzählt. Zwischen den elf Missionen folgen nur noch spärliche Informationen zur Hintergrundgeschichte. Dies führt dazu, dass der Handlungsstrang verloren geht und ihr nur noch die vorgefertigten Missionsziele erfüllt, ohne den grösseren Rahmen erkennen zu können.

Gameplay

Die elf Missionen der Kampagne sind sehr ähnlich aufgebaut. Nach einem kurzen Briefing erhaltet ihr einige primäre und sekundäre Einsatzziele. Zur Erfüllung der Mission müsst ihr lediglich die Primärziele erledigen. Durch Sekundärziele könnt ihr aber noch weitere Aufgaben freischalten und so länger in einem Einsatzgebiet tätig sein. Obwohl Operation Flashpoint: Dragon Rising ein Open World-Design verfolgt, fühlt ihr euch nur selten frei auf der 220-Quadratkilometer--Insel. Denn ständig müsst ihr die gelb markierten Checkpoints erreichen und so für den nächsten Funkkontakt mit dem Einsatzleiter sorgen. Je nach Spielart kommt es zwischen den Kontrollpunkten zu grösseren Feuergefechten. Wer lieber unaufmerksam durch die Gegend schleicht, kann dies problemlos machen und nur in notwendigen Situationen zum Bleieinsatz greifen. Die Rambotaktik ist dagegen eher nicht zu empfehlen, da die KI sehr genau zielen kann und euch mit wenigen Treffern kampfunfähig macht.

Operation Flashpoint - Dragon Rising Bild

Damit Letzteres so wenig wie möglich geschieht, müsst ihr eure drei Teamkameraden taktisch klug über die Insel befehligen. Die eigene Team-KI ist dabei nicht wirklich berauschend, immerhin führen sie jedoch die auferlegten Befehle meistens richtig aus. Neben gängigen Anweisungen wie "Bewegen nach", "Stürmen" oder "Mir folgen" könnt ihr euren Kollegen auch einen Flankenangriff auftragen. Besonders bei mehreren verschanzten Gegnern ist dies eine aussichtsreiche Vorgehensweise. In einigen Spielsituationen könnt ihr zudem auf Artillerieunterstützung zählen. Dazu wählt ihr per Knopfdruck den gewünschten Zielort aus und wartet dann einige Sekunden auf den verbündeten Luftschlag.

Verwundete Kameraden werden in den schwereren Schwierigkeitsgraden nicht mehr an Checkpoints geheilt, sondern müssen die ganzen Missionen verletzt durchstehen. Auch wenn ihr euch eine Kugel einfangt, hat dies drastische Auswirkungen auf das Spiel. So könnt ihr euch bei einer Kugel im Bein nicht mehr schneller fortbewegen, und bei einem Treffer im Arm schwindet eure Schussgenauigkeit.

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Can Baris

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Can Baris am 24 Nov 2009 @ 20:30
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