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RTL Skispringen 2007: Review

  Personal Computer Playstation 2 

Skispringen 2007 bietet euch gewohnt gute Simulationskost. Auf den ersten Blick hat sich dabei für Fans des Spiels im Vergleich zur Vorjahresversion erschreckend wenig getan. Besonders in spielerischer Hinsicht ist das Schanzenerlebnis nur geringfügig verändert worden. Lohnt sich da überhaupt die Anschaffung?


Kurz nach dem Spielstart die erste grosse Ernüchterung. Das erneut kühle und biedere Menü begrüsst euch in altbewährtem Aufbau. Da fragt man sich tatsächlich, ob 49Games nur Praktikanten in der Grafikabteilung für die Menüs einsetzt. Die aus den Vorjahren bekannten Spielmodi haben auch in dieser Version Einzug gehalten. Grundsätzlich entscheidet ihr euch dabei zwischen dem Arcade-Modus und der umfangreicheren Karriere, in der ihr als unbekannter Neuling kontinuierlich mit Trainingsfleiss, Wachs-Experimenten und Shopping-Touren für bessere Ausrüstung langsam die Weltrangliste nach oben klettert.

Bei der Steuerung hat sich nur wenig verändert. Ein gutes Tutorial lehrt euch in wenigen Minuten den Umgang und zeigt beispielsweise die Risiken und Chancen von Windeinflüssen auf. Während bei Anlauf, Flug und nach der Landung die Lage des Springers mit Ausgleichsbewegungen möglichst stabil gehalten werden muss, ist beim Absprung und einer erfolgreichen Landung zudem der richtige Zeitpunkt von Bedeutung. Klingt kompliziert, ist aber eigentlich recht einfach zu handhaben. Mittels einer am unteren rechten Bildschirmrand eingeblendeten Steuerungsanzeige kann sowohl der Abstand des Springers vom Schanzentisch als auch die Fluglage bestens eingesehen und korrigiert werden.

Theoretisch ist damit sogar ein ganzer Sprung zu bewältigen, ohne einmal auf den eigenen Springer in der Bildmitte geschaut zu haben. In der Ego-Perspektive mit aktiviertem "Profi-Cockpit" wird euch die Anzeige nun in komprimierter Form direkt in der Bildmitte angezeigt. Als weitere Neuerung ist die oben erwähnte Landungsphase ausgeweitet worden. So müsst ihr euren Sportler nun erheblich länger in der Balance halten, um nicht doch noch vor der markierten Endzone zu stürzen und Wertungspunkte zu verschenken. Bei grösseren Weiten in den kritischen Bereichen der Schanzen sind diese Manöver wesentlich diffiziler als bei kurzen Sprüngen. Das macht spielerisch Sinn, stellt aber für Profis dennoch absolut keine Herausforderung dar.

Im Karrieremodus verbessert ihr eure Charakterwerte hinsichtlich des Body-Mass-Indexes oder der Absprungkraft mit Trainingseinheiten. Erfolgreiches Springen füllt eure Geldbörse, den Gewinn könnt ihr in Trainer, Wachs-Profis oder eben auch bessere Ausrüstung investieren. Wieder Einzug ins Spiel hat die Option des Wettens gehalten. Dabei könnt ihr Geldbeträge gegen eure Kontrahenten setzen oder deren Wettangebote annehmen oder ablehnen. Eine nette Funktion, um Extraeinnahmen verbuchen zu können. Spassig sind die Quiz-Fragen im "Wer wird Millionär"-Stil, bei denen ihr euer Wissen rund um den Wintersport unter Beweis stellen könnt.

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Markus Grunow

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Markus Grunow am 01 Dez 2006 @ 17:59
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