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Rage: Review

  Playstation 3 XBOX 360 

Ein Mensch erwacht aus dem Kryoschlaf, hat keine genaue Vorstellung davon, wo er sich gerade befindet. Und als er endlich das Licht der Aussenwelt erblickt, wird er auch schon von bewaffneten Einwohnern angegriffen. Die Landschaft ist karg, mit staubtrockenem Boden und scharfkantigen Felsen. Kurz bevor ihm das Gehirn weggepustet wird, kommt ihm ein anderer Mensch zu Hilfe und rettet ihm das Leben. Was nach dem Anfang eines Science Fiction-Films klingt, ist jedoch der Beginn von id Softwares neuem Spiel Rage. Weg vom schlichten Horror-Shooter soll es gehen, hin zu einer spannenden Geschichte mit mehr Freiraum. Ob und inwiefern das gelungen ist, erfahrt ihr in unserem Test.

Tausche Wiesen und Sonne gegen Sand und Einöde

Mit Rage hat sich id Software viel vorgenommen. Nicht selten muss sich das Entwicklerstudio bissige Aussagen gefallen lassen. So heisst es immer wieder, der Trupp würde praktisch nur Grafikdemonstrationen programmieren. Eine Geschichte gäbe es sowieso in keinem der Spiele, und der Horrorfaktor entstünde nur durch simple Schockmomente der Marke "Da steht ein böses Vieh hinter der nächsten Tür!" Überhaupt gebe es viel zu viele enge Korridore, und Aussenszenarios seien für die hauseigenen Engines ohnehin unmöglich. Harter Tobak für ein Entwicklerstudio, welches dafür bekannt ist, das Genre der Ego-Shooter nicht nur permanent weiterzuentwickeln, sondern es sogar gegründet zu haben. Rage ist nun also ein komplett neues Franchise für id, in dem alles besser sein soll.



Der Anfang macht auf alle Fälle einen guten Eindruck. Die Menschen ziehen sich in so genannte Archen zurück. Nano-Einheiten befinden sich in ihren Körpern, um allerlei Funktionen zu überwachen. Dazu ein deftiger Kryoschlaf und das Science-Fiction-Intro ist perfekt. Allerdings geht es nicht wie zunächst befürchtet ins Weltall. Ein Riesenasteroid ist dabei, auf unseren Planeten zu stürzen, also werden die Archen tief unter die Erde geschickt, um später wieder hochzukommen und den Planeten gegebenenfalls neu zu besiedeln. Als es bei euch endlich so weit ist, scheint bereits etwas nicht zu stimmen. Ihr seid als Einziger wach? Was ist mit den Anderen? Der erste Gang nach draussen in die Freiheit ist sehr grell und absolut bemerkenswert. Die Augen gewöhnen sich erst an die Helligkeit, und schon erscheint eine atemberaubende Aussenlandschaft. Nichts erinnert mehr an die Erde von damals. Es sieht aus wie in einer Wüste aus Felsen und Sand. Schnell wird klar: id Software hat enorm an der id Tech 5-Engine geschraubt, um sicherzustellen, dass es nicht nur innerhalb von Gebäuden zur Sache geht.

Viel Zeit, um die Optik zu geniessen, bleibt euch leider nicht, denn unmittelbar nachdem ihr eure Füsse in den Sand gestellt habt, werdet ihr auch schon angegriffen und erst in letzter Sekunde von einem Fremden gerettet. Nur langsam erhaltet ihr Informationen, während der Gute euch in seinem Buggy mit in seine Heimat nimmt.

Rage
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Benjamin Boerner


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Benjamin Boerner am 18 Okt 2011 @ 19:14
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