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Rainbow Six Vegas 2: Review

  Playstation 3 XBOX 360 

Kollege Fahrni vergab vor fast einem halben Jahr 8.5 Punkte für Ubisofts Rainbow Six: Vegas. Nun erschien der zweite Teil der Reihe und wir stürzten uns wieder in die Stadt der Sünden. Ob sich die lange Entwicklungszeit ausgezahlt hat und ob der Titel wieder von sich überzeugen kann, erfahrt ihr in unserem Test.

In Las Vegas ist es immer Nacht und in Las Vegas gibt es nur Kasinos. Diese allgemein vorherrschende Vorstellung der Zockerstadt mitten in der Wüste Nevadas bediente auch Rainbow Six: Vegas vor rund einem halben Jahr perfekt. Nun ist der Nachfolger erschienen und räumt kräftig mit diesem Bild auf. Statt nachts durch funkelnde und blinkende Kasinosäle zu schreiten oder sich wilde Schusswechsel auf den durch Neontafeln und bunten Werbeemblemen erhellten Strassen zu liefern, bietet Vegas 2 überwiegend Alltags-Szenarien bei Tageslicht. So kämpft ihr euch als Elitepolizist durch Hinterhöfe und Lagerhallen sowie über Kasinodächer. Das sorgt zwar einerseits für gelungene Abwechslung im Vergleich zum Vorgänger, wirkt anderseits aber bei weitem nicht so beeindruckend und schick wie im ersten Teil. Das liegt zum Einen in der Natur der Umgebungen, die einfach viel weniger Hingucker bieten, andererseits aber auch an der mittlerweile überholten Grafik - was vor einem halben Jahren noch als optisch schick galt, ist heute eher gehobene Standardkost. Immerhin hat man es geschafft, die magere Mehrspieler-Optik des Vorgängers aufzubohren.

Neu mit an Bord ist nicht nur ein anderer Held, sondern auch das A.C.E.S.-System. Dieses belohnt euch in allen Modi des Spiels für besonders gelungene Abschüsse wie beispielsweise das Töten aus grosser Entfernung oder durch Kopfschüsse mit Erfahrungspunkten in drei Kategorieren: Sturm, Scharfschütze und Nahkampf. Ausserdem gibt es allgemeine Erfahrungspunkte, welche nach und nach zur Verbesserung des Rangs beitragen. All dies wiederum schaltet neue Waffen in verschiedenen Kategorien, Panzerungen und Klamotten frei, welche bei Missionsbeginn und an Versorgungsstationen beliebig ausgerüstet werden dürfen.

Ansonsten zeigt sich das Gameplay exakt wie beim Vorgänger. Solange sich Held Bishop bewegt, verfolgt der Spieler das Geschehen aus der Egoperspektive. Ihr könnt wieder hinter fast allen Objekten im Spiel - seien es Mauern, Tische, Zäune oder Autos - in Deckung gehen. Hier wechselt das Programm dann in die dritte Person, um einen besseren Überblick zu gewähren. Doch Vorsicht: Nicht alle Materialen bieten optimalen Schutz! Natürlich dürft ihr euch jederzeit aus der Deckung herauslehnen, um Feinde unter Beschuss zu nehmen. Auch das populäre Blindfeuern ist möglich. Hierbei hält der Protagonist lediglich seine Waffe aus der Deckung und gibt unpräzise Salven ab.

Ein Mann macht natürlich noch keine Spezialeinheit aus. Daher werdet ihr wie auch im ersten Teil von zwei KI-gesteuerten Kameraden begleitet, die auf einfache Befehle wie "Dorthin bewegen", "Ziel angreifen" oder "Kamerad heilen" hören. Vor Türen lassen sich durch Drücken der Richtungstasten zudem bestimmte Scriptereignisse wie "Raum stürmen und säubern" oder "Feinde blenden" ausführen. Mittels Glasfaserkabel, welches unter Türen hindurchgeschoben werden kann, dürfen vorher sogar bestimmte Ziele mit Prioritäten belegt werden. Allerdings spielt dieses Feature wie bereits im Vorgänger lediglich in ein paar wenigen Geisel-Situationen eine grössere Rolle.

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Daniel Hanin


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Daniel Hanin am 04 Jun 2008 @ 01:06
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