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Rayman Legends: Review

  Playstation 3 XBOX 360 

Eigentlich hat der gliedmassenlose Recke mit dem Namen Rayman eine lange Geschichte aufzuweisen, schliesslich besteht die Hüpfspielreihe bereits seit etlichen Jahren. Doch mit dem Erscheinen der Wii wurde die Serie seinerzeit zu einer Minispielsammlung umfunktioniert, in der der Held nur noch eine Nebenrolle innehatte. Mit Rayman Origins ist man allerdings endlich wieder zu den Ursprüngen der Serie zurückgegangen und hat das Franchise mit ungeahnter Qualität quasi neu erfunden. Kann Rayman Legends diesem Vorbild ebenfalls folgen?

Die Legende kehrt zurück

Die Geschichte um das Drumherum von Rayman Legends ist fast schon spannender zu erzählen, als die eigentliche Story des Videospiels. Der Titel sollte nämlich bereits zu Anfang dieses Jahres erscheinen. Als Exklusivspiel für die Wii U geplant, fasste Ubisoft jedoch kurz vor der Veröffentlichung den Entschluss, die Hüpforgie auch für andere Systeme zu veröffentlichen, womit sich der Erscheinungstermin nach hinten verschoben hat. Verärgerte Fans und bedrückte Entwickler waren die Folge, doch inzwischen ist der vorangegangene Stress weitestgehend aus den Köpfen der Spielerschaft verschwunden. Zeit also, um sich dem neuesten Abenteuer von Rayman zu widmen.

Die Handlung ist abermals in einem sehr kleinen Rahmen konstruiert. So schläft der Protagonist bereits seit etwa 100 Jahren, und all die fiesen Monster in der Welt haben die Lichtung der Träume erobert und sich mit der gewohnt bösartigen Schrecklichkeit dort breitgemacht. Der Spieler hat also zu Beginn die ehrenvolle Aufgabe, Rayman und seinen Kumpel wachzumachen, woraufhin sich die bekannten Charaktere gleich an die Arbeit machen, um das Ungeziefer zu vertreiben. Wenngleich man immer mal wieder auf Endgegner und besonders fiese Akteure trifft, wird eine richtige Handlung nicht vorangetrieben. Wer sich also diesmal mehr in Sachen Erzählung erhofft hat, wird enttäuscht werden.



Doch in den wenigsten Hüpfspielen findet man solch einen roten Faden vor, weshalb diese Tatsache auch bei Rayman Legends recht entbehrlich erscheint, schliesslich dreht sich doch alles um das zugrundeliegende Gameplay. Zugegeben: Viel hat sich seit dem Vorgänger nicht verändert. Nach einer kurzen Einführung landet man in einer Art Galerie, die verschiedene Welten offenbart. Dort warten die Gemälde auf den Spieler, die als Eingang in den jeweiligen Level dienen. Möchte man neue Passagen beziehungsweise Welten freischalten, müssen gewohntermassen zunächst die verfügbaren Areale erfolgreich absolviert werden. Anhänger des Genres werden also viele bekannte Einlagen zu Gesicht bekommen.

Rayman Legends lebt aber vor allem von seiner Gestaltung. Die Optik lässt sich schlichtweg als atemberaubend beschreiben. Nicht etwa, weil man unzählige Explosionen oder epische Zwischensequenzen wie in manch einem Hochglanz-Shooter zu Gesicht bekommt, sondern vielmehr aufgrund der handgezeichneten Hintergründe. Die Welt wirkt damit wie aus einem Guss, und dazu können die verspielten Farben mit all ihren Akzenten zu jederzeit überzeugen. Gleichwohl vermag der Titel genügend Abwechslung in gestalterischer Hinsicht darbieten zu können, denn die Welten sind in unterschiedliche Themenkomplexe unterteilt. So durchforstet der Spieler sowohl bunte Wälder als auch dunkel gehaltene Unterwasserareale. Je nach Umgebung ändert sich oftmals auch der spielerische Fokus, denn in finsteren Gebieten steht oft die Mischung aus Licht und Dunkelheit im Vordergrund, wobei sich Rayman dann zum Teil vor einigen Angreifern verstecken muss.

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Daniel Dyba

Rayman-Legends
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Daniel Dyba am 30 Aug 2013 @ 15:17
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