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Rayman Origins: Review

  Playstation 3 XBOX 360 

Schneller, bunter, umfangreicher: Das gliederlose Maskottchen Rayman meldet sich mit seinem ausgeflippten 2D-Abenteuer Rayman Origins nach fast zehn Jahren zurück. Immerhin haben wir seit Hoodlum Havok, dem dritten Teil der Rayman-Serie von 2003, nichts mehr vom Blondschopf gesehen. Zu sehr wurde er von den quirligen Raving-Rabbid-Häschen in den Hintergrund gedrängt. Doch Ubisoft hat viel Zeit und Mühe in Rayman Origins gesteckt, und damit ein unvergleichliches Spiel geschaffen, das unbekümmert auf den Genrethron hopst.

Zurück zu den 2D-Wurzeln

Dabei haben die Entwickler aus ihren vergangenen Fehlern gelernt und orientieren sich nun an den Wurzeln der angestaubten Spielserie: Rayman Origins ist ein farbenprächtiger Plattformhüpfer mit atemberaubend schönen 2D-Kulissen und putzigen Cartoon-Figuren. Schon das Intro liess uns lauthals auflachen und beweist, mit wie viel Liebe und Humor Ubisoft die charmanten Kerlchen animiert hat. Zu Beginn beobachten wir Rayman, seinen pummeligen Freund Globox sowie die beiden Kleinlinge beim Mittagsschläfchen. Und was für eines: Globox erzeugt beim Einatmen ein stärkeres Vakuum als eine Supernova, und Rayman knuspert beim Auspusten unbehelligt seinen Snack weiter. Die Nasenflügel rotieren, die Mundwinkel schlabbern - durchs Geäst des idyllischen Wäldchens fegt ein rhythmisches Schnarchkonzert. Herrlich!



Der tägliche Schlummer wird jäh unterbrochen, als eine klapprige Greisin, erzürnt vom posaunenden Lärm, ihren Ehemann aus dem Erdreich direkt in die dösende Heldentruppe schleudert. Dumm nur, dass dem armen Knochenmann beim Aufprall die Zähne ausgebrochen sind. Unsere Aufgabe besteht nun darin, durch zehn abwechslungsreiche Welten zu rennen, zu hüpfen und zu fliegen und letztlich die Kauleiste des Schamanenopas wieder zu vervollständigen.

Wenn der nur wüsste, dass er darauf lange warten kann, denn Rayman Origins ist mit seinen über 60 Levels ausgesprochen umfangreich, zumal in jedem Abschnitt genretypische Extras und verborgene Passagen locken. Die schläfrigen Lums etwa - kleine goldene Taler, die überall in der Spielwelt schweben. Je mehr wir von denen aufwecken und einsammeln, desto mehr Punkte erhalten wir am Ende eines Levels. Die brauchen wir wiederum, um an die knuffigen Electoons zu kommen, die wir darüber hinaus in jeder Mission aus ihren Käfigen befreien und so nach und nach zusätzliche Levels sowie Bonusinhalte freischalten. Es lohnt sich daher gleich doppelt, mit offenen Augen durch die Gegend zu hüpfen.


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Mirco Kaempfer


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Mirco Kaempfer am 15 Dez 2011 @ 14:30
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