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Remember Me: Review

  Personal Computer Playstation 3 XBOX 360 

Während die Next-Gen-Konsolen bereits an die Tür klopfen, versucht Capcom nochmals, eine neue Marke für die aktuelle Gerätegeneration auf dem Markt zu platzieren. DONTNOD Entertainments Remember Me ist dabei ein Mix aus traditionellen Action-Adventure-Elementen aus früheren Tomb-Raider-Tagen gepaart mit einer hübschen Kulisse und einer spannenden Geschichte für die Menschheit der Zukunft. Wird man sich auch in einigen Jahren an den Titel erinnern können? Unser Test gibt Aufschluss!

Schöne, neue Welt

Im Jahr 2084 kann alles so schön sein. Dank fortschrittlicher Technologie sind Wissen und Informationen, die sich im Gedächtnis eines jeden Menschen finden, zu einer austauschbaren Ware geworden. Weltweit ist alles mit- und untereinander vernetzt. Schmerzliche Erinnerungen, etwa an einen Autounfall oder den Verlust einer geliebten Person, können per Knopfdruck aus dem menschlichen Gehirn vollständig verbannt werden. Doch auch 70 Jahre in der Zukunft ist die Welt von machthungrigen Firmen und durchgeknallten Wissenschaftlern bedroht, die das Gedankenexperiment für ihre eigenen Zwecke missbrauchen wollen.

Als Spieler schlüpft ihr in die Rolle der Gedächtnisjägerin Nilin, die einst diesem System treu gehorchte und auf Befehl in fremde Gedächtnisse eindrang, um Erinnerungen zu rauben oder Gedanken zu manipulieren - der Kinofilm Inception lässt grüssen. Doch inzwischen ist sie den Mächtigen in Neo-Paris ein Dorn um Auge, sodass sie nun fallen gelassen wurde und ihr euch am Anfang des Spiels selbst kurz vor einem Gedächtnis-Remix befindet, der euer Gehirn lückenlos vergessen lassen soll. Doch kurz vor der finalen Phase könnt ihr mit der Hilfe einer unbekannten Stimme dem Konzern um Haaresbreite entkommen und kämpft fortan als Rebellin gegen den perfiden Gedächtnishandel und die widerlichen Methoden des Konzerns Memorize.



Tomb Raider lässt grüssen

Getreu der alten Action-Adventure-Schule, nimmt euch der französische Entwickler DONTNOD Entertainment an die Hand und führt euch ziemlich gradlinig durch Neo-Paris. In eurem Kampf gegen die Staatsmacht und den Memorize-Konzern lernt ihr die unterschiedlichsten Facetten von Paris in der Zukunft kennen. Euer Weg bis an die Spitze der Firmenzentrale führt euch dabei unter anderem durch vergessene Slums, verrottete U-Bahn-Systeme und die schöne, heile High-Society-Welt des Stadtviertels Saint-Michel, in welchem die Menschen alle Annehmlichkeiten des neuen Lebens auskosten. Das Verlaufen ist dabei nahezu ausgeschlossen, bekommt ihr doch stets eingeblendet, wohin ihr als Nächstes gehen, springen oder klettern sollt. Kleine Umwege sind zwar möglich - dort lassen sich oftmals versteckte Boni finden -, jedoch findet ihr stets auf den richtigen Pfad zurück.

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Alexander Boedeker

Tags:
Neo-Paris

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Alexander Boedeker am 18 Jun 2013 @ 16:46
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