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Resident Evil 6: Review

  Playstation 3 XBOX 360 

Resident Evil 6 ist nach langem Warten, Hoffen und Bangen endlich auf den Markt gekommen. Dabei löste der Titel bereits vor der Veröffentlichung allerhand Kontroversen aus, denn schliesslich war nicht ganz klar, in welche Richtung sich das Spielprinzip letztlich entwickeln würde. Nun herrscht Gewissheit. Doch ob der eingeschlagene Weg wirklich zu gefallen weiss, klären wir in unserem Testbericht.

Neue Wege

Vor über 15 Jahren fand der erste Teil der Resident Evil-Serie seinen Weg in die Läden und brachte damit den Horror auf die Videospielsysteme. Seit dieser Zeit zählt die Reihe zu den Urgesteinen des Survival-Genres und konnte bis dato unzählige Fans an sich binden. Dabei war damals nicht alles perfekt. Steuerung und Kamera zum Beispiel haben so manchen Spieler mehr das Fürchten gelehrt, als der eine oder andere nach Blut lüsternde Zombie. Es ist allerdings viel passiert, und bereits mit dem vierten Sprössling wurde eine neue Richtung eingeschlagen, die sich mehr an Action und Abenteuer orientierte. Um eines vorwegzunehmen: Das sechste Kapitel gibt einen ähnlichen Spartenstich ab, wenngleich man den neuesten Teil der Reihe mit keinem der Vorgänger vergleichen kann.

Zunächst aber ein paar Worte zur Handlung, die einige Jahre nach den Geschehnissen des fünften Teils spielt. Die Angriffe mit bio-organischen Waffen sind alltäglicher und deutlich spürbarer geworden. Die neue Terrorgruppe Neo-Umbrella geht allerdings einen Schritt weiter und zieht nach und nach globale Züge. So versucht die Gruppierung überall auf der Welt, mit dem neuen C-Virus für Infizierungen zu sorgen. Die bekannte Heldenriege aus dem Spieluniversum ist damit wie gehabt nicht einverstanden und wird gewohntermassen auch dieses Mal in die Seuchenregionen gezogen. Dabei geht es zu ganz verschiedenen Orten. Von einer Kleinstadt in den USA über China bis nach Osteuropa ziehen sich die Spuren des Terrors, und dementsprechend bekommt man einiges an räumlicher Abwechslung geboten.



Zu Beginn startet der Titel mit einem kleinen Tutorial, in dem der bekannte Charakter Leon mit seiner Partnerin nach einer grossen Explosion flüchtet und sich beide kurz darauf mit einem Gegner konfrontiert sehen. Dabei werden dem Spieler erste Handgriffe beigebracht. Nach dieser kleinen Einführung darf man eine von drei verschiedenen Kampagnen auswählen, die jeweils mit einem unterschiedlichen Charakterduo bewältigt werden. Man erlebt die Geschehnisse aus der Sicht von Leon, Chris oder Jake und bekommt damit unterschiedliche Aufgaben, Informationen und Gegner vorgesetzt. Das Ziel ist im Grossen und Ganzen zwar sehr ähnlich, aber dennoch gibt es allerhand unterschiedlicher Einlagen, weshalb man bestens beraten ist, alle Kampagnen durchzuspielen. Nicht zuletzt auch, weil dann eine vierte Kampagne mit der Figur Ada freigeschaltet wird.

Dass man alle Szenarien mit einem Partner spielt, kommt natürlich nicht von ungefähr. So ist der kooperative Aspekt ähnlich wie im Vorgänger eine wichtige Angelegenheit. Mit einem weiteren Freund kann entweder per Splitscreen oder online gespielt werden. Da es innerhalb der Story einige Überschneidungen zu den anderen Kampagnen gibt, spielt man in bestimmten Situationen mit bis zu vier Teilnehmern. Die gemeinsamen Interaktionsmöglichkeiten sind leider ein wenig beschränkt und umfassen grösstenteils das Öffnen von Türen oder das Betätigen von Schaltern. Dennoch macht es mehr Spass, mit einem menschlichen Partner durch die Gegenden zu streifen, da man sich natürlich deutlich besser absprechen kann.

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Daniel Dyba


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Daniel Dyba am 16 Okt 2012 @ 22:44
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