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SBK Generations: Review

  Playstation 3 XBOX 360 

"Das beste SBK-Erlebnis aller Zeiten." Nicht mehr und nicht weniger verspricht die Verpackung von SBK Generations. Na, das muss ja ein tolles Rennspektakel sein, wenn derart vollmundige Ankündigungen gemacht werden. Hat Milestone etwa den Stillstand der Serie im vergangenen Jahr erkannt und liefert nun ein spektakuläres Rennspiel ab?

Nichts für Profis?

Die DIMN-Lizenz wird in diesem Jahr ordentlich ausgenutzt, denn gleich vier Saisons bietet Milestone in SBK Generations an. Von 2009 bis 2012 sind daher sämtliche Fahrer und Teams vertreten. Das gilt aber nicht für die Strecken, da beispielsweise der neue Rundkurs von Moskau nicht enthalten ist. Zu Beginn stellt ihr wie gewohnt die gewünschten Einstellungen zum Schwierigkeitsgrad ein. Die Motorrad-Einstellungen haben deutlichen Einfluss auf die Fahrleistungen der Bikes. Insbesondere Radstand und Übersetzung können beispielsweise für ein deutlich verbessertes Fahrgefühl sorgen. Zu Beginn fahrt ihr eine erste Trainingszeit. Bereits hier wird klar, dass der Schwierigkeitsgrad nicht zu den härteren des Renngenres zählt. Selbst mit gröberen Fehlern belegt ihr hier den vorderen Platz in der Session. Erst nach einiger Zeit habt ihr die perfekte Balance aus Gegnerverhalten und Fahrhilfen gefunden, um den Anspruch auf euer Können auszurichten.

SBK Generations Bild
Drei verschiedene Stufen bei der Fahrphysik und viele Optionen beim Tuning der Bikes in der Box sorgen dafür, dass ihr euren eigenen Anspruch finden könnt, auch wenn es mitunter dauern kann, bis ihr endlich beinharte Kämpfe gegen eure Kontrahenten auf den Rundkursen erlebt und nicht locker und leicht mit simplen Bremsmanövern in den Kurven aussen oder innen an ihnen vorbeizieht. Der beinharte Anspruch früherer Teile der Superbike-Serie wird jedoch nicht erreicht, was für Profis besonders schade ist. Schade ist auch, dass Milestone am eigentlichen Spiel nicht viel verändert hat, wenn man den Vorgänger zum Vergleich heranzieht. Die KI zieht immer noch brav auf der Ideallinie ihre Runden, kann nicht mit überraschenden Manövern aufwarten und kommt zudem in engen Situationen mit seltsamen Kollisionen daher.

Hinsichtlich der Grafik darf man ebenso nicht zufrieden sein. Gut, jetzt könnte man als Rennpurist sagen, dass es eigentlich egal sein kann, ob die Texturen am Boden hübsch anzuschauen sind oder Zuschauer animiert in die Kamera winken, wenn man gerade mit 230 Sachen auf die nächste Kurve zufährt. So ganz Unrecht hätte man damit ja auch nicht, denn das Geschwindigkeitsgefühl ist auf jeden Fall nach wie vor gut, trotz der abseits der Strecken lieblosen Optik. Doch man sieht schon auf den Start- und Zielgeraden, dass hier für eine glaubwürdigere Rennatmosphäre noch deutlich mehr möglich wäre. Auch bricht der Bildaufbau stark ein, wenn man bei Regenwetter fahren muss.

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Markus Grunow

Tags:
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Markus Grunow am 21 Nov 2012 @ 04:53
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