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Schlag den Raab - Das 2. Spiel: Review

  Personal Computer Playstation 3 Wii 

Pünktlich zur zweiten Show der neu gestarteten Fernsehsaison dreht Entertainer und Fernsehpreisgewinner Stefan Raab wieder mächtig an der Merchandising-Trommel. Bereits im letzten Jahr war Schlag den Raab eines der meistverkauften deutschen Wii-Spiele und so war es nur logisch, dass die kommerziell erfolgreiche, aber qualitativ mässige Show-Umsetzung einen Nachfolger spendiert bekommen musste. Wie und ob der sich verbessert hat, klärt unser Test pünktlich zur Veröffentlichung der PC-Version.

Schlag die Grafik

Gleich vorweg: Die comichaft überzeichneten Karikaturen von Stefan Raab, Elton und dem neuen Moderator Steven Gätjen haben auch den Weg in die Fortsetzung gefunden. Wieder wird also mit Comic-Figuren, anstatt real nachgebildeter Personen gespielt. Das mag im ersten Moment etwas befremdlich wirken, passt aber zum Partyspielcharakter des Titels. Abseits der virtuellen Körper hat sich augenscheinlich sehr wenig an der Grafik des Spiels geändert. Dass dieser Eindruck täuscht, wird deutlich, wenn man sich die Mühe macht und nochmals in die Vorjahresversion blickt. Erst dann wird klar, dass vor Allem das virtuelle, extrem authentisch nachgebildete TV-Studio deutlich mehr Details und Polygone spendiert bekam und die Spiele durch gelungene Beleuchtung und dezent genutzte Requisiten allesamt schön inszeniert wurden. Und so banal es klingt, allein der spiegelnde, leicht lädierte PVC-Boden des virtuellen Studios trägt enorm zur Atmosphäre bei. Hinzu kommt, dass man endlich PC-taugliche Auflösungen bis 1680x1050 ins Spiel integriert hat. Der Vorgänger lief lediglich in einer fixen 1024er-Auflösung.

Schlag die Präsentation

Wie schon im Vorgänger spielt der Titel mit dem Stil der TV-Vorlage. Die Spiele werden mit einem kurzen Jingle angekündigt, der Punktestand und die Punktetorte sehen 1:1 aus, wie im Fernsehen. Auch die Sounds und Musikuntermalungen wurden nahezu direkt aus der TV-Show übernommen - seltsam ist allerdings, dass bei einem gewonnenen Spiel nicht die bekannte Fanfare aus der Show ertönt, sondern ein schlecht gemachter Ersatzjingle. Seltsam deshalb, weil die bekannte Showmusik ja vor den Spielen zu hören ist.

Wie schon im Vorgänger fehlen uns auch im zweiten Spiel ein bisschen die Dynamik und situationsbedingtes Agieren. Spiele, die rein rechnerisch nicht mehr zu gewinnen oder nicht mehr zu verlieren sind, werden dennoch konsequent zu Ende gespielt, und dass der virtuelle Steven Gätjen selbst nach einem gewonnenen Matchball-Spiel noch umständlich die Punktetafel einblendet, obwohl schon klar ist, dass ihr die halbe Million eingesackt habt, nimmt etwas den Schwung aus dem Ablauf. Immerhin: Das Programm kündigt Matchball-Spiele jetzt abhängig vom Punktestand auch als solche an. Selbst das hat der erste Teil nicht hinbekommen.

Schlag den Raab - Das 2. Spiel
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Tobias Kuehnlein

Schlag-den-Raab---Das-2.-Spiel


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Tobias Kuehnlein am 16 Okt 2011 @ 16:42
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