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Shaun White Skateboarding: Review

  Personal Computer Playstation 3 XBOX 360 

Shaun White ist ja nicht nur Profi-Snowboarder, sondern verdient sein Geld auch mit Skateboarding. Nachdem Ubisoft schon ein Snowboard-Spiel herausgebracht hat, darf man nun auch auf das Brett mit Rollen steigen. Wie es sich so schlägt, haben wir getestet.

Skaten verboten!

Die Entwickler von Shaun White Skateboarding haben sich für das Spiel sogar eine nette Geschichte überlegt. Shaun Whites digitales Alter Ego wird beim Skaten von Männern in dunklen Anzügen verhaftet. Skaten ist nämlich verboten. Und darüber wacht gnadenlos das Ministerium. Durchschnittlichkeit ist die Devise. Die Bürger der Stadt haben sich zu bemühen, nicht aufzufallen. Und auf diese Botschaft wird in dieser grauen Welt an jeder Strassenecke mit Propagandaplakaten hingewiesen. Gut, dass der Spieler einen rebellischen Skater spielt, der dagegen etwas unternehmen muss. Dabei wird er immer von seinem Mentor verfolgt, der ihm die Welt erklärt. Man muss nun also die Welt und die Bürger mit seinen Skatekünsten beeinflussen und gefangene Skater befreien.

Der Skateboard-Superheld

Ähnlich wie beim Actionspiel Saboteur ist die Welt in Shaun White Skateboarding langweilig und bedrückend grau. Auch die Menschen auf den Strassen haben nur graue, uniforme Arbeitskleidung an. Jetzt ist der Spieler gefragt, denn als Superheld mit Skateboard hat er die Kraft der Beeinflussung und bald auch die der Formung. Macht man einen Trick, beeinflusst das sofort die Umgebung und effektvoll kommt Farbe ins Spiel, Bäume wachsen und allerlei Rampen, Rails sowie Schanzen tauchen auf. Auch die Menschen in der näheren Umgebung bekommen bunte, hippe Klamotten, plaudern oder fahren gar selbst Skateboard. Eine Leiste im Bild zeigt den aktuellen Flow an. Dieser addiert die Punkte für Tricks. Steht man still, sinkt die Anzeige wieder. Dabei gibt es drei Levels an Flow. Manche Menschen, Gebiete oder Häuser brauchen bestimmte Flow-Levels, um beeinflusst zu werden. Schnell wird einem auch seine nächste Superkraft erklärt: das Formen. Viele Rampen, Auffahrten und Rails sind nur in Ansätzen vorhanden und sobald man darauf fährt, kann man diese per Stick formen und sie individuell in die gewünschte Richtung lenken. So kann man höher gelegene Ziele erreichen und ist nicht nur an den Erdboden gebunden.



Gegen das System

In den Hauptmissionen geht es subversiv zu Werke. Der graue Einheitsbrei soll durchbrochen werden. Dafür skatet man nicht einfach durch die Gegend, sondern muss bestimmte Punkte beeinflussen, um so Shops, Spots, (Neben-)Missionen und Nichtspielercharaktere freizuschalten. Die Charaktere in Shaun White Skateboarding haben alle einen lustigen Tick und ihre Geschichten und Dialoge zaubern immer wieder ein Schmunzeln auf die Spielergesichter. Doch das Ministerium ist unerbittlich und bekämpft die Individualität mit Kameras, Lautsprechern und Sonden, die den Skateflow minimieren. Diese Objekte gilt es zu zerstören. Dafür muss man allerdings oft erst die richtigen Wege finden, um sie alle zu erwischen, sprich die formbaren Rails, Rampen und Auffahrten so lenken, dass man sie einfach per Grind oder Trick umskaten kann. Oft braucht es eine Weile, um den richtigen Weg zu entdecken. Denn häufig geht es nur weiter, wenn Rails mit anderen verbunden werden. Dies kann dann schon mal nerven, wenn man eine verpasst wird, auf den Boden herunterfällt und dann wieder zum Anfangspunkt zurücklaufen muss.

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Stefan Vogel

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Stefan Vogel am 12 Nov 2010 @ 06:14
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