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Singularity: Review

  Playstation 3 XBOX 360 

Die Jungs und Mädels von Raven Software sind PC-Spielern schon seit Anfang der 1990er ein Begriff. Bereits früh bewies das Team um die beiden Raffel-Brüder, dass sie hervorragende Actiontitel zaubern können. So durfte Raven Software bekannte Marken wie Quake oder Wolfenstein weiterführen. Seit ein paar Jahren ist das Team auch auf Konsolen vertreten und verwendet für den neuesten Streich zum ersten Mal die Unreal-Engine für einen Ego Shooter. In Singularity erwartet euch eine spannende Geschichte, in der selbst die Zeit nicht sicher vor euch ist. Allerdings wurden hier und da einige Ideen ausgeliehen.

Wettrüsten mit Russland

Der Kernpunkt der Geschichte in Singularity liegt am Anfang der 1950er Jahre, als die Spannungen zwischen Russland und den restlichen Alliierten wuchsen. Zwar besass Russland mit der Atombombe und Langstreckenraketen enorm starke Waffen, doch der Druck aus dem Ausland war so hoch, dass Stalin mehr wollte. Auf der Insel Katorga-12 fanden die Truppen plötzlich ein neues Element, welches kurz E99 genannt wurde. Stalin sah darin eine einzigartige neue Energiequelle mit ungeahnter Macht. Das Risiko um die Gefahr eines neuen Elements sah er als akzeptabel an und so wurde fleissig mit E99 experimentiert. Als Ende September 1950 ein russischer Wissenschaftler ein neues Gerät mit eben dieser Energiequelle testete, brach eine enorme Katastrophe über der gesamten Insel aus. Die Insel wurde durch Stalin von den Landkarten gestrichen. Niemand wusste, was genau dort alles passiert war.



Wir schreiben das Jahr 2010. Nach gut 60 Jahren Ruhe werden auf Katorga-12 Aktivitäten registriert. Aus Angst vor einem erneuten Tschernobyl schicken die USA eine Spezialeinheit los, um sich die Gegend anzuschauen und um herauszufinden, was dort los ist. Kaum angekommen nimmt das Chaos auch schon seinen Lauf. Euer Hubschrauber stürzt angeblich durch einen EMP ab und ihr findet euch zunächst alleine auf der Insel wieder. Immerhin lebt euer Teamkollege noch, der sich kurz darauf per Funk meldet. Kaum im Forschungskomplex angekommen trifft euch auch schon eine unbekannte Schockwelle und bevor ihr euch verseht, seid ihr zurück im Jahr 1950. Bekanntlich sollte man die Vergangenheit nicht verändern. Doch genau hier nimmt die Geschichte ihren Lauf.

Keine Bange, ihr bleibt nicht während des gesamten Spiels in der Vergangenheit stecken. Ganz im Gegenteil! Raven Software versteht es gut, mit der Zeit zu spielen. Kurz nach dem Intermezzo in der Vergangenheit geht es schon wieder zurück in die Gegenwart, doch einiges hat sich verändert. Zu Beginn bekommt ihr eher subtil mitgeteilt, dass euer Besuch in der Vergangenheit irgendetwas ausgelöst hat. Dazu gesellen sich einige Flashbacks. Dann beginnt eure Umgebung zu wabern, das Bild wird bläulich und ihr seht Schatten von Dingen, die früher einmal passiert sind. Diese Szenen können euch vor Gefahren warnen, sind im Normalfall aber eher eine nette Dreingabe, um die spannende Atmosphäre aufrechtzuerhalten.

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Benjamin Boerner


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Benjamin Boerner am 18 Jul 2010 @ 15:29
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