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Sonic Generations: Review

  Playstation 3 XBOX 360 

Er war ein Markenzeichen, ein Konkurrent von einem anderen, mächtigen Unternehmen. Über verstopfte Rohre oder das Backen von Pizza konnte er immer nur lachen. Auch wenn er als Pizzabote wahrlich wünschenswert wäre, denn niemand könnte es besser. Er hatte es tierisch drauf, war blau und pfeilschnell. Sein Name? Sonic! Die nahe Vergangenheit brachte nicht gerade glorreiche Ableger ans Tageslicht, doch das Treffen der Generationen soll etwas Besonderes sein.

Sonic trifft Sonic!

Es könnte alles so schön sein. Ein sonniger Tag, jede Menge Freunde um sich herum und dazu ein grosszügig belegter Grill. Wären da nicht immer diese Spielverderber. Aus heiterem Himmel taucht ein unbekanntes Wesen auf, entführt Sonics Freunde und wirft sie dabei in unterschiedliche Zeitzonen. Sonic selbst gelangt bei dem Ganzen in eine Art zeitlich neutrale Zone, in der alles fast weiss und extrem blass aussieht. Genau dieser Ort dient euch als zentrale Anlaufstelle für alle Levels im Spiel. In klassischem 2D-Stil könnt ihr nach links und rechts durch die Gegend laufen und freigeschaltete Welten betreten. Dabei ist es allerdings nicht möglich, frei nach Lust und Laune auszuwählen. Ihr müsst leider streng chronologisch vorgehen, wobei jeweils drei Levels in einen Block gepackt sind, nach dem jeweils ein Endgegner auf euch wartet.

Bis dahin klingt alles noch nach einem weiteren Sonic-Spiel, das nicht aus der Reihe heraussticht. Doch treffen diesmal wirklich beide Sonic-Generationen aufeinander, und das in Bild und Ton. Der etwas kleinere und pummeligere alte Sonic hüpft munter mit seinen 16-Bit-Sounds durch die Gegend und darf selbstverständlich kein Wort reden, während der neuere Sonic brachialer daherkommt und sich ab und an auch äussern darf. Der eigentliche Clou bei der Sache ist, dass ihr beide Versionen in jedem Level spielen könnt. Ihr wechselt also nicht an vorgefertigten Standorten die Figur, sondern wählt vor Levelbeginn euren Favoriten. Allerdings zählt eine Welt erst als abgeschlossen, wenn ihr sie mit beiden Sonics beendet habt.



Dass Sonic Generations ein ernstzunehmender Neuanfang sein könnte, zeigt sich spätestens, wenn es richtig zur Sache geht. SEGA hätte es sich leicht machen und beide Sonics in identischen Welten und mit exakt denselben Fähigkeiten antreten lassen können. Zwar sind die Areale, durch die ihr euch kämpft, bereits aus diversen alten Teilen bekannt - was übrigens für einen liebreizenden Nostalgiebonus sorgt -, doch spielerisch und inhaltlich unterscheiden sich beide Igel erfreulich gut. Auch die Schauplätze sind nicht einfach zwischen beiden Varianten kopiert worden. Jeder Durchlauf mit dem klassischen Sonic fühlt sich komplett anders an, als mit dem modernen Kampfigel.

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Benjamin Boerner


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Benjamin Boerner am 29 Nov 2011 @ 20:00
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