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Spider-Man - Web of Shadows: Review

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Seit der Wiederbelebung durch die grandiose Film-Trilogie von Regisseur Sam Raimi erfreut sich der blau-rote Fassadenkletterer namens Spider-Man im Superhelden-Universum wieder grösster Beliebtheit. Das kommt nicht von ungefähr, denn nicht nur Spideys Filmauftritte waren gelungen, auch der Grossteil der Videospiele zu den Filmabenteuern konnte die Fans überzeugen. Nach Ultimate Spider-Man und Spider-Man: Freund oder Feind kommt nun mit Web of Shadows das mittlerweile dritte Spidey-Spiel aus dem Hause Activision, das nicht direkt auf einem der Filme basiert, sondern sich die Comics als Vorlage heranzieht. Ob das abermals für ein ordentliches Spielerlebnis reicht, haben wir für euch getestet.

Alles schon mal da gewesen!

Web of Shadows erfindet das Rad nicht neu. Auch das neueste der mittlerweile recht zahlreichen Spider-Man-Spiele setzt auf eine offene Spielwelt, genauer gesagt auf ein frei begehbares New York City und spielt sich wie ein 3rd-Person-Action-Adventure. Die Stadt ist, wie in früheren Spielen, wieder sehr gross und imposant geraten, kommt aber in punkto Detailgrad, Verspieltheit und vor allem Lebendigkeit nicht an die Szenarien heran, wie wir sie beispielsweise aus dem Spiel zu Spider-Man 3 kennen. Dafür sind zu wenige und zu lahme Passanten unterwegs und die gesamte Stadt wirkt vom Leben und Trubel her eher wie Bayreuth als wie New York City. Schade um die Atmosphäre.

Dabei wird eben jene Atmosphäre in den Cutscenes eigentlich gut geschürt. Spannende Momente, sicher verwendete Stilmittel und ein ordentlicher Soundtrack verpacken die trübe Stimmung sehr gut. Nun, wenigstens so lange, bis der deutsche Spider-Man den Mund aufmacht. Dann ist es nämlich mit der Atmosphäre abermals nicht sehr weit her. Der deutsche Spidey klingt wie ein pubertierender, aufgedrehter 15-jähriger und nicht wie der coole, agile Superheld mit den frechen Sprüchen. Tja, da das Spiel auf keinem Film basiert, gibt es eben auch keine Synchronsprecher aus den Streifen.

Auch auf eine optische Ähnlichkeit der Figuren zu den Vorbildern aus den Filmen wird bewusst verzichtet. Generell wirkt Web of Shadows etwas bunter und künstlicher als der vergleichsweise realistische Look der Filme. Man wollte durch den Grafikstil anscheinend schon deutlich machen, dass es sich hier um ein auf den Comicbüchern basierendes Spiel handelt. Verglichen mit der zartbesaiteten Film-Mary Jane agiert Spideys rothaarige Dauerfreundin im Spiel ohnehin viel zu tough. Ausserdem tauchen im Spielverlauf viele Charaktere aus dem Marvel-Universum wie die Schwarze Katze, diverse S.H.I.E.L.D.-Agenten und sogar einige Superhelden-Kollegen wie X-Man Wolverine auf.

Hässlich... äh... schwarz wie die Nacht

Aber worum geht es in Web of Shadows? Nun, Spider-Man bekommt es, ähnlich wie im dritten Film-Abenteuer, mit seinem Kollegen Eddie Brock zu tun, der sich durch ein ausserirdisches, schwarzes und äusserst glibberiges Material in das Supermonster Venom verwandelt.

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Tobias Kuehnlein


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Tobias Kuehnlein am 26 Nov 2008 @ 13:50
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