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Split/Second: Review

  Personal Computer Playstation 3 XBOX 360 

Es ist gerade einmal zwei Jahre her, da landeten Black Rock Studio und Disney Interactive Studios mit Pure einen waschechten Offroad-Hit im Rennspielgenre. Nun wagen sich die erfahrenen Entwickler an einen neuen Raser, der allerdings aufgrund eines ausgefallenen Settings gänzlich anders über den Asphalt schlittert. Split/Second schickt sich an, die gewaltigste Blechorgie des Jahres zu werden. Ob dem explosiven Spektakel auf Dauer nicht der Zündstoff ausgeht, erfahrt ihr in unserem Test!

Gleissende Sonnenstrahlen behindern unsere Sicht und der aufgewirbelte Staub unserer Kontrahenten erleichtert uns auch nicht gerade das Rennen. Wir sind auf dem sechsten Platz in der letzten Runde, nur noch wenige Sekunden bis zum Ziel, das Rennen scheint verloren. Gerade wollen wir eine Reihe von Flüchen gen Himmel schicken, da erscheint gerade noch zum rechten Zeitpunkt ein blaues Symbol über unseren Gegnern. Einen Knopfdruck später bebt die Erde, die Stahlpfeiler der Brücke vor uns geraten ins Wanken und können den Beton schliesslich nicht mehr tragen. Stahl, Schutt und Trümmer fliegen uns entgegen, ebenso wie die ins Verderben gefahrenen Kontrahenten. Ehe wir das gerade Geschehene verarbeitet haben, brettern wir am Unfallort vorbei und freuen uns über den überraschenden Sieg. Was hier gerade passiert ist, gibt es nur in Split/Second - denn hier gibt es keine Regeln und kein Erbarmen.



Licht, Kamera, Action!

Die Erklärung, warum wir als Rennfahrer per Knopfdruck Brücken einreissen und Gebäude sprengen können, ist ebenso erfrischend wie simpel. In der fiktiven TV-Actionserie Split/Second schwingen wir uns als Jungdarsteller hinter das Steuer verschiedener Boliden, um durch mit Sprengstoff präparierte Kulissen zu brausen. Der Karreriemodus wird dementsprechend passend Staffel genannt und bietet insgesamt zwölf Folgen, die allesamt mit rasant geschnittenen Trailern eingeleitet werden. In jeder Folge erwarten euch sechs Rennen, in denen ihr je nach Platzierung Credits sammeln könnt. Mit diesen schaltet ihr sukzessive neue Fahrzeuge und spassige Bonusevents frei, aber sie öffnen euch auch die Türen zu neuen Strecken. Das führt zu einem Problem, denn Spieler, die mal eben eine Runde mit einem Freund über den Asphalt drehen wollen, gucken sprichwörtlich in die Röhre, da euch anfangs nur je drei Strecken und Fahrzeuge zur Verfügung stehen. Wer aufgrund des stark anziehenden Schwierigkeitsgrades im Kampf um den ersten Platz gegen die KI-Mitstreiter bald keine Lust mehr hat, wird indirekt zum Kauf des Inhalts gezwungen. Denn Disney lässt euch tief in die Tasche greifen, um sofort loslegen zu können.

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Mirco Kaempfer


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Mirco Kaempfer am 10 Jun 2010 @ 09:17
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