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Star Trek: Review

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Der zweite Star-Trek-Film von Abrams startet nun auch hierzulande durch, und die Kritiken dazu sind nahezu durchweg äusserst positiv. Auch die Versoftung, welche zeitmässig zwischen den beiden Filmen angesiedelt wurde, steht in den Regalen. Dabei versucht man, als ein actionreicheres Mass Effect wahrgenommen zu werden. Faszinierend? Oder ein Kirk-mässiger Schlag in die Magengrube für die Trekkies?


Gorn, eine Rasse, die sich neu erfindet

Die Handlung des Spiels stellt so etwas wie ein Bindeglied zwischen den beiden Kinofilmen dar. Der Planet Vulkan ist zerstört, und die verbliebenen Vulkanier suchen nach einer neuen Heimat. Ein Gerät namens Helios soll ihnen helfen, wertvolle Ressourcen zu sammeln und diese gewonnene Energie bei ihrem Planeten Neu-Vulkan einsetzen zu können. Gar nicht logisch für die Vulkanier ist jedoch der Nebeneffekt, welcher ihre Maschine mit sich bringt. Ein Riss im Raum sorgt für Unfrieden in der Galaxie, und so dringen Feinde ein, die zu den Klassikern im Star-Trek-Universum gehören: die Gorn.

In der TV-Serie sah man sich belustigt den Zweikampf mit nackten Händen zwischen William Shattner alias James Tiberius Kirk und dem grossen Reptilienwesen der Gorn an, der zwar kräftig wie acht Männer erschien, dessen muskelbepackte Arme sich aber wie im Zeitlupenmodus bewegen konnten. Dies, liebe Leser, hat sich aber grundlegend geändert, denn das Design der Gorn wurde komplett über den Haufen geworfen. Die Echsenwesen sehen nun sehr viel mehr nach Dinosaurier denn nach kleinen, zudem bekleideten Ausgaben von Godzilla aus. Zugegebenermassen verbreiten sie daher nun auch deutlich mehr Respekt. Dennoch gibt es verschiedene Versionen, vom einfachen, fixen Nahkämpfer über stark gepanzerte Versionen bis hin zu Scharfschützen.

Star Trek Bild
Die Technik des Spiels wird den opulenten Filmen leider überhaupt nicht gerecht. Sehr verwaschene Texturen, die vor allem in den Zwischensequenzen stören, schwache Beleuchtungseffekte, grösstenteils fehlende Schattenwürfe und viele Kollisionsfehler tragen nicht zu einer ansehnlichen Kulisse bei. Auch die Akteure ähneln zwar ihren realen (neuen) Vorbildern, doch wäre mit etwas mehr Feintuning hier mehr Glaubwürdigkeit dringewesen. Spock passiert noch so gerade die Qualitätskontrolle, Kirk hingegen könnte leider auch ein x-beliebiger Offizier sein - man würde es nicht bemerken.

Bei den Animationen hat man merklich geschlampt: Steif drehen sich die Charaktere um die eigene Achse, und bei der Kollisionsabfrage versucht sich so mancher Humanoid an Michael-Jackson-Gedächtnis-Bewegungen. Ganz schlimm ist es, dass ihr mit Spock in euren Freund Kirk kurzerhand hineinlaufen könnt. Und auch bei den Umgebungen darf man grundsätzlich mehr erwarten. Die verschiedenen Welten wirken leblos, ja geradezu extrem detailarm.

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Markus Grunow

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Markus Grunow am 13 Mai 2013 @ 21:54
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