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Street Fighter IV: Review

  Playstation 3 XBOX 360 

Selten werden Fortsetzungen besser als die Erstlinge. Bei Filmen ist das mit Terminator oder Alien der Fall gewesen, bei Games ist bis heute das Paradebeispiel Street Fighter. Der zweite Teil feierte einen Siegeszug um die ganze Welt, definierte einen Standard in den Turniermodi und gilt trotz seiner 19 Lenze noch heute als Garant langer Wettbewerbe. Nach einigen Ablegern, Modifikationen und einem halbgaren dritten Teil wurde es allmählich still um die Serie. Die Thronfolger boxten sich langsam warm, sprangen in die dritte Dimension und waren mit komplexen Kampfmoves und schicker Grafik ebenfalls nicht von Pappe.


Dennoch kann kein kein Virtua Fighter oder Tekken von sich behaupten, mit Jean Claude Van Damme verfilmt worden zu sein. Darüber hinaus gab es sogar eine Zeichentrickserie mit den Charakteren aus dem Beat'em Up. Abgesehen von Mortal Kombat steht Street Fighter immer noch unangefochten an der Spitze der Spin-off-Erzeugnisse. Woran liegt der Erfolg? Wahrscheinlich kam der Titel einfach zur rechten Zeit heraus, erzeugte mächtig Spass und bot zu jedem spielbaren Kämpfer eine kleine Biographie, die einem Storymodus gleich kam. So etwas fesselt natürlich lange am Bildschirm und erzeugt eine Fanbasis.

Die Charaktere bringen ihre eigene Geschichte mit. Da ist die Agentin Chun Li, die den Tod ihres Vaters rächen will, der grünhäutige Wilde namens Blanka, der sein Zuhause verlässt, damit seine Mutter nicht mit der Bürde eines Sohnes leben muss, der von allen gemieden wird, oder Ken und Ryu, die durch den gemeinsamen Lehrmeister gleiche Kampfstile draufhaben, jedoch zu erbitterten Rivalen wurden. Diese Lebensläufe kann jeder Fan seit Teil zwei auswendig herunterbeten, hat er sie vermutlich so häufig nachgespielt, wie kaum ein anderes Spiel in seinem Spieleregal. Neu sind allerdings weitere Fighter, die auf den Thron des amtierenden Fighterkings drängen.
Street Fighter IV Bild
Der Franzose Abel ist in den Zwischensequenzen eher schweigsam. Viele Schwänke aus seiner Jugendzeit hat er auch nicht zu erzählen, denn schwere Gedächtnislücken haben die Vergangenheit für ihn ausgelöscht. Wie man zuhaut, hat er aber immer noch drauf. Sein Mixed-Martial-Arts-Stil macht ihn unberechenbar für jeden Gegner. Da verlässt sich Crimson Viper lieber auf ihren Vorsprung durch Technik. Ausgerüstet mit viel Techno-Schnickschnack, hat sie für jeden Angriff das richtige Gadget auf Lager und für jede Verteidigung eine Programmierung in den Schaltkreisen des Steuerinterfaces. Rock-and-Roll-Feeling kommt mit El Fuerte auf. Der mexikanische Wrestler versteckt sich hinter einer klassischen Calavera-Maske, wie sie heute noch dort im Ring getragen wird. Vorsicht ist geboten, wenn er springt, denn eine seiner Stärken ist die Luftattacke.

Street Fighter IV
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Martin Weber


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Martin Weber am 24 Feb 2009 @ 15:12
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