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Street Fighter X Tekken: Review

  Playstation 3 XBOX 360 

In Capcoms Crossover Street Fighter X Tekken liefern sich zum ersten Mal sowohl die Street Fighter-Kämpfer als auch die Tekken-Recken ein Stelldichein - knallbunt und in klassischem 2D. Ob der neue Look Namcos Prügelknaben steht? Und wie! Warum das Beat 'em up-Schwergewicht trotzdem nicht alle Fans zufriedenstellt, erfahrt ihr im Test.

Es ist der Wunschtraum eines jeden Street Fighter-Fans: mit dem durchtrainierten Serienstar Ryu dem Tekken-Opa Heihachi einen Hadouken an die Birne ballern. Für Anhänger der Tekken-Serie gestaltet es sich entsprechend umgekehrt. Also als Tekken-Opa Heihachi dem durchtrainierten Ryu seine eigene Flammenkugel an die Birne zu ballern. Diesem Wunsch kommen Capcom und Namco nun nach; beide Entwickler haben sich geeinigt, an ihrem eigenen Crossover zu arbeiten. Doch während wir uns in Street Fighter X Tekken (gesprochen: Street Fighter cross Tekken) bereits seit vergangenem März blaue Flecken holen, macht das Pendant Tekken X Street Fighter nur mässige Fortschritte. Erwartet das Spiel also nicht vor 2013.

Street Fighter X Tekken Bild

Ein Traum wird wahr

Für Fans flotter Street Fighter-Action ändert sich nichts, schliesslich nimmt hier Capcom die Tekken-Serie unter seine Fittiche. Euch erwarten also gewohnt bunte Prügeleien in klassischer 2D-Grafik, nur eben mit bekannten Gesichtern der Tekken-Spiele. Dabei ist den Entwicklern eine saubere Portierung gelungen. Egal, ob Wrestling-König King, Turmfrisur Paul oder Martial Arts-Grizzly Kuma - Tekken-Anhänger dürfen sich über ein Wiedersehen mit insgesamt 20 alten Bekannten freuen, denen man kaum ansieht, dass sie eine Dimension eingebüsst haben. Zudem verzichtet Capcom nicht auf den typischen Serienhumor und zeichnet alle 43 Charaktere gewohnt übertrieben. So brüllt uns der Bruce-Lee-Verschnitt Law im Kampfauswahlbildschirm etwa mit zerzauster Mähne und ausgemergelter Fratze entgegen. Wir fanden's witzig, doch nicht jedem dürften die karikierten Krieger gefallen.

Auch spielerisch müssen sich Freunde unkomplizierter Vier-Knöpfe-Akrobatik umgewöhnen, denn die Steuerung wurde ebenfalls an das Street Fighter-Universum angepasst. Aus jeweils zwei Schlag- und Tritttasten werden nun drei; das unkontrollierte Tastengehämmer weicht eleganten Stick-Drehungen. Strassenkämpfer beherrschen das mittlerweile im Schlaf, schliesslich zertrümmert Ryu den Kiefer seiner Feinde seit Urzeiten mit einer Zickzackbewegung; Feuer entweicht seinen Händen, indem wir mit dem Analogknüppel einen Viertelkreis zeichnen. Konsequenterweise wurden die bekanntesten Moves der Tekken-Figuren an dieses Kontrollschema angepasst. Law etwa rädert nun ungleich schwieriger durchs Antlitz seiner Kontrahenten, und Pauls Dreier-Schlag-Stampf-Kombo lässt sich nun einen Tick komplizierter entlocken. Befremdlich, aber nichts, woran man sich nicht gewöhnen kann, zumal das Spiel einen vorbildlichen Trainingsbereich samt detailliertem Tutorial bietet.

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Mirco Kaempfer


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Playstation 3

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Mirco Kaempfer am 12 Apr 2012 @ 13:46
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