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TNA Impact! Wrestling: Review

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Die Wrestling-Saison beginnt für Videospieler in diesem Jahr etwas früher als sonst. Wer in der Wahl seiner Lieblings-Liga nicht unbedingt wählerisch ist, darf bereits seit Mitte September als Wrestler der Total-Nonstop-Action-Promotion in den Ring steigen. Die aufstrebende Liga aus Florida ist im wöchentlichen Kampf um die Einschaltquoten der härteste Konkurrent der WWE, wenngleich sie sich auch sicherlich noch nicht auf Augenhöhe befinden. TNA Impact ist das erste Videospiel zu dieser Liga, wurde von Midway entwickelt und will den Spielern, genau wie die TNA im Fernsehen, eine echte Alternative zum Genrekönig bieten. Ob das geglückt ist, haben wir uns im sechseckigen Ring genau angeschaut.

Mord und Totschlag

Die TNA unterscheidet sich in einigen wesentlichen Punkten vom grossen Konkurrenten WWE. Die Action im Ring ist schneller, spektakulärer und härter. Darüber hinaus erfreuen sich die Fans der TNA auch immer wieder an besonders brutalen Hardcore-Matches im Stil der alten, klassischen ECW. In den vergangenen Jahren hat es TNA geschafft, eigene Wrestler wie AJ Styles oder Samoa Joe als echte Stars zu etablieren. Mittlerweile hat man aber auch einige namhafte Ex-WWE-Stars unter Vertrag, welche die Fans locken. 25 dieser alten und neuen Stars haben es in den Roster des ersten TNA-Spiels geschafft, darunter TNA-Originale wie eben Samoa Joe, AJ Styles, Sonjay Dutt, Eric Young, Abyss und Chris Sabin. Von der alten Garde erwarten euch ausserdem Top-Stars wie Booker T, Christian Cage, Kurt Angle, Sting, Scott Steiner und Jeff Jarrett, der die TNA mitgegründet hat. Kleine Enttäuschung: Die in der TNA vergleichsweise starke Frauen-Division ist im Spiel nicht vertreten. Es wird als nur mit echten Kerlen gewrestlet... und mit Eric Young.

Zentral ist der Storymodus. Hier schlüpft ihr in die Rolle des nicht beziehungsweise noch nicht real existierenden TNA-Champions Suicide, der nach seinem Titelgewinn brutal vom Tag Team LAX niedergeschlagen und halbtot in der Wüste Mexikos ausgesetzt wird. Ein paar Ärzte können euch jedoch das Leben retten und euer völlig zerstörtes Gesicht wird von plastischen Chirurgen wieder hergestellt. An dieser Stelle spielt ihr den Chirurgen und baut euch im Create-a-Wrestler-Modus den neuen Suicide zusammen. Zugegeben, selbst für Pro-Wrestling-Verhältnisse ist diese Geschichte arg überzogen. Aber dafür ist es ja ein Videospiel und nicht die Realität.

Im Storymodus bestreitet ihr aneinander gereihte Matches in unterschiedlichen Arenen, angefangen von einem mexikanischen Hinterhof über eine Armee-Kaserne bis zur TNA-Arena in Florida, von wo aus ihr zu Shows in der ganzen Welt geschickt werdet. Nach zwei bis drei Kämpfen im Storymodus wird die Geschichte entweder durch die Stimme eures Alter Egos während des Ladebildschirms oder durch eine Cutscene in Spielgrafik weitererzählt. Mittels belangloser Kämpfe zwischen diesen Sequenzen wird die Spielzeit künstlich in die Länge gezogen, wobei der Schwierigkeitsgrad speziell in der zweiten Hälfte spürbar ansteigt. Entscheidungen könnt ihr während der gesamten Geschichte nicht treffen. Es gibt keine alternativen Erzählstränge, der Plot ist strikt linear. Das hat zur Folge, dass ihr jedes Match gewinnen müsst. Verliert ihr einen Kampf, muss er wiederholt werden. Am Ende dürfte euch der Storymodus rund 15 Stunden beschäftigt haben.

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Tobias Kuehnlein

TNA-Impact!-Wrestling
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Tobias Kuehnlein am 25 Sep 2008 @ 16:24
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