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TRON - Evolution: Review

  Playstation 3 XBOX 360 

Manchmal hat man es besonders schwer, ein Spiel sachlich und fair zu bewerten. Vor allem dann, wenn man sich nicht nur seit einigen Jahren, sondern gleich seit fast drei Jahrzehnten als Fan der Spielwelt bezeichnet. Den Film TRON hat unser Tester Markus sicherlich an die 20 Mal gesehen. Und damit meinen wir nicht den aktuellen Kinofilm, sondern das Erstlingswerk aus dem Jahr 1982. Kurz vor dem Kinostart von TRON - Legacy erschien die Versoftung TRON - Evolution, für die Propaganda Games verantwortlich zeichnete. Mittlerweile wurde die Disney-Tochterfirma geschlossen. Das klingt nicht gerade nach guten Nachrichten für TRON-Fans.

Das TRON-Universum

Die Idee war so simpel wie grandios. Im Inneren der Computer gibt es digitale Welten, in denen humanoid aussehende Programme miteinander interagieren, Daten austauschen, sich gar bekämpfen oder auch Freundschaften schliessen können. TRON war einer der ersten Spielfilme überhaupt, in denen computergenerierte Sequenzen zu sehen waren. Ein Spieldesigner namens Kevin Flynn wollte beweisen, dass die Firma Encom mit dem eingesetzten Master Control Program (kurz: MCP) seine Ideen klaute und diese in Spielhallen anschliessend vermarktete. Sein Freund Alan, der bei besagter Firma arbeitete, hatte die Idee, ein von ihm entworfenes Überwachungsprogramm namens TRON zu aktivieren. Dieses Programm sollte das MCP kurzerhand ausschalten und somit den Zugang in das System ermöglichen, um die Beweise für den Diebstahl zu finden. Dabei ging jedoch etwas schief und Flynn wurde vom MCP in die digitale Welt mit Hilfe einer Laserversuchsstation hineingezogen. Von hier an beginnt eine abenteuerliche Reise durch die knallbunte digitale Welt.

Auf dem PC gab es bereits eine Umsetzung des TRON-Universums. Im Ego-Shooter TRON 2.0 schlüpfte der Spieler dabei in die Rolle von Jet, dem Sohn von TRON-Schöpfer Alan Bradley, um ein Komplott in der digitalen Welt aufzudecken. Etwas anders stellt sich jedoch TRON: - Evolution dar. Der Titel will die Lücke zwischen dem ersten sowie dem zweiten Kinofilm füllen und erzählt eine gut inszenierte Geschichte von Flynn sowie den Gründen, warum dieser so lange auf dem Raster gefangen gehalten wird. Tolle Zwischensequenzen und gute Sprecher sorgen für eine Atmosphäre, die den Filmen absolut gerecht wird. Gleiches gilt auch für den Grafikstil, der passend umgesetzt wurde.



Die schlichten, steril wirkenden und dennoch bunten sowie mit interessanten Licht- und vor allem Spiegeleffekten versehenen Areale sind aber auch eine Frage des Geschmacks. TRON-Fans gefällt es, anderen Spielern mag die Optik zu spärlich ausfallen. Speziell zum Ende hin gibt es aber auch auf dem Raster einige sehr schicke Örtlichkeiten zu bestaunen. Davon hätte man sich aber im kompletten Spiel etwas mehr gewünscht. Ohnehin merkwürdig, dass es ausgerechnet im letzten Viertel des Spiels zu mehr grafischer Pracht kommt. Das haben wir hundertfach schon genau andersherum erleben müssen.

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Markus Grunow

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Markus Grunow am 07 Feb 2011 @ 15:19
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