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The Elder Scrolls V - Skyrim: Review

  Personal Computer Playstation 3 XBOX 360 

Ein Spiel wie eine harte Droge: Wer sich auf das Rollenspiel Skyrim eingelassen hat, macht mitunter draussen im realen Leben bei bitteren Herbsttemperaturen einen kalten Entzug durch. Besser daheim bleiben und die Wohnung mit Konsole oder PC beheizen.

Vergesst Oblivion und alle anderen Ableger aus der Rollenspielreihe The Elder Scrolls. Skyrim, oder auch The Elder Scrolls V, verlangt dem Spieler keine Vorkenntnisse ab. Skyrim spielt sich besser, klingt besser und setzt dem fünften Teil der Serie in grafischer Hinsicht die Krone auf. Was auch Rollenspielneulinge freut: Die Bedienung gelingt auf Anhieb. Übermässig verwirrende Attribute und komplexe Zahlenwerte erschlagen in Skyrim nicht, wie in manch anderem Spiel des Genres. Zahllos auch die spielerischen Möglichkeiten, die Skyrim zu bieten hat. Eine grossflächige Phantasiewelt saugt den Spieler auf, kaut ihn 100 bis 200 Spielstunden lang durch - und spuckt ihn dann mit den Erfahrungen eines süchtigen Nerds wieder aus. Einer, der direkt nach einem sechsten Elder Scrolls rufen wird. Einer, der sich im Zweifelsfall fragen wird, warum er noch nie zuvor The Elder Scrolls angefasst hat. Morrowind etwa. Oder eben Teil 4, Oblivion. Ist dem Hersteller, Bethesda Softworks, das ultimative Rollenspiel geglückt? Gelingt mit Skyrim der Befreiungsschlag aus der Nische, der sonst nur Mainstream-MMORPGs wie World of Warcraft entkommen? Aber ja!



Rollende Köpfe, aggressive Drachen? Besser erst mal abhauen!

Eine Rahmenhandlung, die schnell erzählt ist. Vorausgesetzt, es wird im Vorfeld nicht zu viel verraten. Auf einem Pferdekarren wird die Figur, das Alter Ego des Spielers, gefesselt und zusammen mit drei weiteren Gefangenen zum ersten Schauplatz in Skyrim gefahren. Schon die ersten Dialoge der zentralen Gestalten dieser Szene machen klar: keine enttäuschenden, deutschen Synchronstimmen. Saubere Arbeit - denen hört man doch gerne zu.

Mit Schwertern bewaffnete Wachen, Bogenschützen und ein Protokollant nehmen die Gefangenen in einem mittelalterlich anmutenden Dorf in Empfang. Die Beschuldigten sollen allesamt unter dem Beil eines Henkers hingerichtet werden. Einem misslingt die Flucht - er kommt mit Pfeilen gespickt zu Fall. Als die Spielfigur dem Protokollanten vorgeführt wird, darf der Spieler nicht nur über die Herkunft bestimmen, die ausschlaggebend für die Grundfähigkeiten ist, sondern auch über Namen und Aussehen. Die Nase geformt, den Bart nach eigenen Vorstellungen gestutzt, Augenfarbe stimmt auch, die Frisur sitzt - in der Welt von Skyrim zählt eben auch das Aussehen. Einen Korb gibt's dann aber trotzdem für einen der Gefangenen. In den rollt nämlich schon der erste Kopf. Slisch und spritz - erst fällt das Beil, dann sein Haupt. Der Hals ist durch, die Zeit des armen Schluckers vorbei - denn schlucken kann er jetzt nicht mehr.

The Elder Scrolls V - Skyrim
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Thomas Richter


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Thomas Richter am 17 Nov 2011 @ 19:12
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