GBase - the gamer's base

Header08
oczko1

The Escapists: Review

  Personal Computer Xbox one 

Seit dem ersten Worms-Titel bringt man Team17 eigentlich nur noch mit den kleinen, aber gefährlichen Würmern in Verbindung. Nun veröffentlicht der britische Publisher in Zusammenarbeit mit dem Indie-Entwickler Mouldy Toof Studios mit The Escapists einen Titel, der zumindest schon mal die Pixeldichte mit dem Klassiker gemein hat. Wir haben uns die Gefängnisse von innen angeschaut und sind so schnell nicht wieder rausgekommen.

Von langer Hand geplant

Wenn man sich in Filmen inszenierte Ausbrüche so anschaut, so scheinen diese immer eine Art spontane Sache zu sein. Eine Gelegenheit ergibt sich und ZACK, schon entflieht man dem scheinbaren Hochsicherheitstrakt. Dass dahinter aber oftmals ein ausgeklügelter Plan steckt, der mindestens so aufwendig wie ein A-Team-Plan ist, sieht man selten. Mouldy Toofs The Escapists setzt genau da an.

Natürlich schlüpft ihr in The Escapists in die Rolle eines Gefangenen, der sich so seine Gedanken macht, wie er den freiheitsraubenden Zellen entfliehen kann. Doch bevor ihr überhaupt in die Nähe des verlockenden Dufts der Freiheit kommen könnt, steht der harte Gefängnisalltag an. Das Spiel simuliert den unerbittlichen, täglichen Ablauf eines Insassen mit all seiner Routine. So dürft ihr morgens nach dem Aufstehen zunächst zur Zählung antanzen, um euch sofort danach beim Frühstück zu stärken. Erst dann habt ihr ein wenig freie Zeit zur Verfügung, bevor Training, Mittagessen und euer täglicher Job auf euch warten. Das Ende des Tages wird meist mit Abendessen, einer weiteren Zählung und dem Zubettgehen eingeläutet. Habt ihr das alles erledigt, bricht der nächste Tag an. Und dann der nächste. Und der nächste ...
Die Routine ist das A und O bei The Escapists, denn erscheint ihr mal nicht zur morgendlichen Zählung, so steigert das die Skepsis der Wärter und am nächsten Tag wird vielleicht eure Zelle durchsucht. Seid ihr zu oft zu widerspenstig, so könnt ihr auch mal einen Tag in der Isolationszelle verbringen, in der ihr gar nichts unternehmen könnt und nur Zeit sowie Gegenstände verliert. Nur wer das Vertrauen der Wärter gewinnt, kann sich den einen oder anderen Fehltritt erlauben.

The Escapists Bild

Jobs, Geld und Gegenstände

Routine schön und gut, doch wie will man ausbrechen, wenn man den ganzen Tag nur schuftet? Das ist die alles entscheidende Frage, denn eure Planungen müssen euren Alltag mit einschliessen. So gibt es im Gefängnis zehn Jobs, die ihr übernehmen könnt, um sowohl das Vertrauen der Wärter zu gewinnen als auch ein wenig Taschengeld zu verdienen. Diese Jobs sind allerdings begehrt, und macht ihr keine gute Figur bei der Ausführung, so kann es gut sein, dass ihr entlassen werdet und ein Kollege eure Stelle übernimmt. Darüber hinaus gibt es auch gewisse Mindestvoraussetzungen bezogen auf eure Intelligenz, Stärke und Geschwindigkeit, bevor ihr diese Arbeitsplätze übernehmen könnt. Das verdiente Geld könnt ihr wiederum dafür nutzen, um von weiteren Insassen Gegenstände zu kaufen, die wiederum dazu dienen, Waffen oder Werkzeuge für euren Ausbruch herzustellen. Aber nicht nur offizielle Jobs könnt ihr nutzen, um euch voranzubringen. Auch eure Mitinsassen haben immer einen Auftrag für euch, der euch Geld, Gegenstände sowie Sympathie bringt. Ausserdem bekommt ihr so ab und zu neue Tipps oder Anleitungen für das Herstellen von Werkzeugen und Waffen. Genau wie bei Minecraft könnt ihr Gegenstände miteinander kombinieren, um so neue, wertvollere Objekte herzustellen.

The Escapists
Game-Facts

Game-Abo
 Was ist das?


Patrik Nordsiek

The-Escapists
Xbox one

The-Escapists
Xbox one

The-Escapists
Xbox one

The-Escapists
Xbox one

Patrik Nordsiek am 10 Feb 2015 @ 16:26
oczko1 Kommentar verfassen