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The Saboteur: Review

  Personal Computer Playstation 3 XBOX 360 

Das Entwicklerstudio Pandemic hat sich in der Vergangenheit vor allem durch Spiele mit viel Action hervorgetan, Mercenaries und sein Nachfolger seien hier als zwei der erfolgreichsten genannt. The Saboteur, welches unter EAs Label erscheint, bietet wiederum viel Action in Form einer GTA-Kopie, nur die Handlung spielt sich im Paris des frühen Zweiten Weltkriegs ab. Inzwischen wurde das Entwicklerstudio Pandemic geschlossen und der Titel ist somit ihr "Abschiedsgeschenk" - ob es ein gutes ist, lest ihr im Test.

Willkommen in der Résistance!

Der irische Rennfahrer Sean Devlin fährt im Team von Vittore Morini am Deutschen Grand Prix 1940 in Saarbrücken. In Führung liegend wird er von seinem deutschen Gegner Kurt Dierker vom Team Doppelsieg regelwidrig mit einem Schuss in den Reifen zur Aufgabe gezwungen. Dies lässt sich der heissblütige Ire nicht bieten. Zusammen mit seinem besten Freund Jules dringt er in Dierkers Fabrik ein, klaut dessen Rennwagen und zerstört ihn, doch die beiden fliegen auf. Sie werden gefangen und gefoltert, in der Annahme, die beiden seien englische Agenten. Während der Folter richtet Dierker Jules hin und Sean kann fliehen, welcher umgehend Rache schwört! Als er hört, dass Dierker als wichtiger Nazi-Deutscher in Paris arbeitet, folgt er ihm und schliesst sich einer französischen Untergrundbewegung, der Résistance, an.

The Saboteur Bild

Gameplay

Den Tod seines Freundes Jules zu rächen und Dierker zum entscheidenden Duell in luftigen Höhen herauszufordern - das liefert den Stoff für den Hauptstrang der Story. Schnell wird dem Spieler dabei klar, dass in The Saboteur komplette Bewegungsfreiheit gewährt wird. Alle im Spiel vorhandenen fahrbaren Untersätze klauen, zu Punkt X fahren, mit Leuten reden, auf Dächer steigen, befeindete Menschen niederstrecken oder Waffen kaufen - ganz im Stile von GTA ist fast alles erlaubt. Leider können im Gegensatz zum grossen Vorbild kaum Gebäude betreten werden und die Spielbalance ist nicht so ausgereift wie bei GTA, doch dazu später mehr.

Paris um 1940 ist besetzt von Deutschen, welche in den verschiedenen Quartieren Patrouillen, Aussichtstürme, Luftartillerie, Generäle und einiges mehr stationiert haben. In den Quartieren, in denen die Deutschen die komplette Kontrolle haben, ist der Spielbildschirm praktisch schwarz-weiss. Doch je mehr Feinde eliminiert werden, desto farbiger wird das Spiel und je mehr Missionen erfüllt werden, desto mehr Freunde der Résistance gewinnt Devlin und umso bessere Waffen kann er sich bei den immer zahlreicheren Händlern kaufen. Dabei kann Devlin auf fünf gleichzeitig tragbare Waffengattungen zurückgreifen - besonders das Dynamit oder die RDX-Sprengsätze (Dynamit mit Fernzünder) werden im Verlauf des Spiels öfters gebraucht. Denn meistens gilt es, in den zahlreichen Missionen entweder jemanden zu eliminieren oder eben ein Gebäude oder einen Gegenstand in die Luft zu jagen. Dabei kann man vorgehen wie es einem gefällt: hinterhältig, unsichtbar und verkleidet oder ohne Tarnung durch die Mitte.

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Daniel Amstutz


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Daniel Amstutz am 03 Jan 2010 @ 10:06
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