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The Wheelman: Review

  Personal Computer Playstation 3 

Spätestens seit seiner Rolle als Agent Xander Cage in xXx ist Hollywood-Star Vin Diesel der Inbegriff von knallharter Action. Kein Wunder also, dass die Entwickler der Tigon Studios die Hauptrolle in ihrem neuesten Werk Wheelman an das glatzköpfige Muskelpaket mit der tiefen Stimme vergeben haben. Leider kann auch dieses nicht gänzlich über die diversen Schwächen des Spiels hinwegtäuschen. Welche genau das sind, erfahrt ihr in unserem Test.

Die Geschichte von Wheelman spielt in Spanien, genauer gesagt im sonnigen Barcelona. Ihr übernehmt die Rolle des Undercover-Agenten Milo Burik, dem, wie bereits erwähnt, kein Geringerer als Action-Star Vin Diesel sein Aussehen leiht. Euer Auftrag lautet, die katalanische Mafia zu infiltrieren, wozu ihr euch einen Namen als Fluchtfahrer machen müsst. Seinen Titel hat das Spiel also nicht von ungefähr.

The Wheelman Bild

Dabei bekommt ihr es mit drei rivalisierenden Gangs zu tun, für die ihr abwechselnd verschiedenste Aufträge erfüllen müsst, wie beispielsweise bestimmte Personen zu eskortieren, Autos zu stehlen oder Feinde aus dem Weg zu räumen, um die Story voranzutreiben. Daneben gibt es auch noch diverse optionale Nebenmissionen, mit deren Hilfe ihr eure Fähigkeiten stetig verbessern könnt.

Eure eigenen Beweggründe bleiben dabei allerdings meist völlig im Verborgenen, sodass es recht schwer fällt, sich mit dem Protagonisten zu identifizieren. Um Kohle kann es jedenfalls nicht gehen. Denn Geld gibt es für eure halsbrecherische Arbeit komischerweise keines. Doch wen interessieren schon die Motive eines abgebrühten Fluchtfahrers. Schliesslich ist auch die Geschichte nicht mehr als ein nettes Beiwerk. Im Vordergrund steht erwartungsgemäss die Action, von der es bei Wheelman eine ganze Menge gibt.

Halsbrecherisch

Um das Geschehen so spektakulär wie möglich zu inszenieren, wurden so gut wie alle Gesetze der Physik ausser Kraft gesetzt. Ausserdem haben die Entwickler dem Spiel eine Steuerung spendiert, die arcadelastiger kaum sein könnte. So habt ihr mit Hilfe des linken Analog-Sticks beispielsweise die Möglichkeit eure Widersacher zu rammen oder in Zeitlupe von einem Auto beziehungsweise Motorrad zum nächsten zu springen. Airjack nennt sich das Ganze und ist völlig unrealistisch, macht allerdings verdammt viel Spass. Auch wenn die Ausführung nicht immer ganz so einfach ist, wie es zu Beginn den Anschein hat.

Daneben steht euch selbstverständlich auch ein Boost zur Verfügung, mit dem ihr eure Verfolger abhängen könnt. Des Weiteren dürft ihr euch über ein paar sehenswerte Spezialmanöver freuen, dank denen ihr eure Gegner auch aus dem Fahrzeug heraus aufs Korn nehmen dürft. Und zwar aus der Schulterperspektive und in Zeitlupe, was echt cool aussieht.

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Tim Richter


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Tim Richter am 13 Apr 2009 @ 08:53
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