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Tiger Woods PGA Tour 11: Review

  Playstation 3 XBOX 360 Wii 

Er ist der am besten verdienende Sportler der Welt, hat unzählige Turniere gewonnen und musste in diesem Jahr reichlich Kritik für sein Fremdgehen einstecken. Die Rede ist natürlich von Tiger Woods. Sein Privatleben lassen wir heute jedoch aussen vor und schauen uns stattdessen den aktuellen Titel Tiger Woods PGA Tour 11 an.

Mehr Realismus

Tiger Woods PGA Tour 11 läuft Gefahr, genau wie alle anderen Sportspiele von Electronic Arts auch, im jährlichen Update einfach unterzugehen oder als unwichtig betrachtet zu werden. In der Tat klingen die neuen Features auch sehr nach kleineren Änderungen, die man beiläufig erwähnen könnte. Allerdings bieten sie spielerisch eine angenehme Änderung und richten sich vor allen Dingen an die Spieler, die eine realistischere Darstellung des Sports mögen, ohne dabei in die wirklich komplexen Schwierigkeitsgrade einsteigen zu müssen. Wer die Vorgänger kennt, wird sich daher direkt wie zu Hause fühlen und sofort loslegen können.

Für unsere Leser, die bisher einen weiten Bogen um Golfspiele gemacht haben, daher eine kurze Zusammenfassung. Wie bei Electronic Arts seit einer Weile üblich, ist der rechte Analogstock massgeblich für die ausgeführte Bewegung verantwortlich. Vor jedem Schlag dürft ihr die Art des Schlägers aussuchen, wobei je nach Schwierigkeitsgrad ein Kreis beziehungsweise ein Pfeil zeigt, wie weit ihr damit kommen könnt. Auf Wunsch könnt ihr euch das Zielgebiet genau anschauen um eine möglichst gute Grundlage für den nächsten Versuch zu legen. Habt ihr alles nach euren Wünschen eingestellt, müsst ihr mit dem rechten Stick Schwung holen und ihn so gerade wie möglich nach vorne drücken. Das fühlt sich zwar vergleichsweise realistisch an, hat aber auch den Nachteil, dass Schläge bei schrägen Bewegungen leicht verrissen werden können. Dabei ist der Titel gleichermassen für Profis wie für Einsteiger geeignet. Wer auf einen hohen Schwierigkeitsgrad wechselt, spielt Golf pur, ohne irgendwelche Hilfestellungen. Einsteigern kann jedoch fleissig unter die Arme gegriffen werden. Hier könnt ihr sogar während des Fluges noch dem Ball einen Drall mit auf den Weg geben, damit dieser nach der Landung möglichst in die Nähe des Loches rollt.

An Lokalitäten mangelt es ebenfalls nicht. Mit an Bord sind etliche originale Golfkurse mit jeweils allen 18 Löchern. Weitere Örtlichkeiten können per DLC dazugekauft werden, wobei sich auch Fantasiekurse darunter befinden. Wer möchte, kann auch einfach aus den bestehenden Löchern seinen eigenen Kurs zusammenschustern und so eigene Lieblingskreationen mit Freunden zocken. Überhaupt sind die Einstellungsmöglichkeiten enorm. Ihr habt die Kontrolle über die Kurse, die Löcher, den Niederschlag, die Windgeschwindigkeit und vieles Weitere.

Schön für Online-Freunde sind auch die Herausforderungen, die jeder Spieler selber erstellen kann. Loggt euch dazu einfach ein und wählt aus verschiedenen Aufgaben wie möglichst weite Schläge oder bestimmte Tricks nachzuspielen. Schafft ihr die Aufgabe, gibt es Punkte.

Tiger Woods PGA Tour 11
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Benjamin Boerner


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Benjamin Boerner am 18 Aug 2010 @ 21:01
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