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Tom Clancy's EndWar: Review

  Playstation 3 XBOX 360 

Schon seit langer Zeit angekündigt, jetzt endlich erhältlich. Mit Tom Clancy's EndWar schickt euch Ubisoft als General in den Dritten Weltkrieg. Ausgerüstet mit einer an Stratego erinnernden Solokampagne, einem dynamischen Mehrspielermodus um die Eroberung der Welt, sowie einer ganz unkonventionellen Steuerung will Ubisoft Shanghai das Strategie-Genre auf der Konsole revolutionieren. Hat die Spieleschmiede den Mund zu voll genommen oder wirklich den Stein der Weisen gefunden? Wir verraten es euch!

Schon in wenigen Jahren, genauer gesagt 2016, wird man die Erde, so wie wir sie heute wahrnehmen, nicht mehr wiedererkennen. Durch einen atomaren Krieg in Saudi-Arabien, in welchem über sechs Millionen Menschen den Tod fanden, ist das Wirtschaftssystem der Welt grundlegend durcheinandergewürfelt werden. Während die Vereinigten Staaten und die neu gegründete Europäische Föderation in ein Raketenabwehrsystem im Weltraum zur Bekämpfung atomarer Waffen investieren, mausert sich Russland als grösster Energielieferant des Erdtrabanten zur neuen Supermacht. Vier Jahre nach der verheerenden Katastrophe in Saudi-Arabien stehen die Vereinigen Staaten kurz vor der Fertigstellung einer neuen Waffenplattform, die bei den anderen beiden Mächten für Unbehagen sorgt. Als dann auch noch eine unbekannte Partei auftritt und Chaos sowie Unruhen durch entsetzliche Anschläge verursacht, scheint ein neuer Weltkrieg vorprogrammiert zu sein.

Der Dritte Weltkrieg steht bevor, und alle drei verfeindeten Parteien sind bis an die Zähne bewaffnet. Wer die Solokampagne von EndWar spielt, der steht zunächst vor einem Scherbenhaufen, welcher einst ein blühender Planet gewesen ist. Jeder schiebt die Schuld dem anderen zu, doch alles Jammern und Klagen hilft nichts, schliesslich müsst ihr als General eure Heimatfraktion zum Sieg verhelfen. Dabei habt ihr die Wahl, ob ihr lieber den USA, der Europäischen Föderation oder Russland dabei helfen wollt. Während euch auf einer strategischen Übersichtskarte der Erde die nächsten Einsatzziele und Frontverläufe angezeigt werden, geht es im Gefechtsmodus heiss her. Etliche zum Teil aus mehreren Einheiten bestehende Truppenverbände könnt ihr gleichzeitig kommandieren.

Viel Wert haben die Entwickler dabei auf Übersichtlichkeit und das altbekannte Schere-Stein-Papier-Prinzip gelegt, denn für jede Einheit gibt es eine Kontertruppe. Während Transporter hauptsächlich Truppen von A nach B bringen und anfällig für feindlichen Panzerbeschuss sind, eignen sie sich als mobile Flugabwehrgeschütze, die gegnerische Hubschrauber in Windeseile vom Himmel pusten. Das bei erfolgreichem Abschluss einer Mission erworbene Geld könnt ihr gleich in die Erweiterung von Einheiten stecken, die dadurch an Schlagkraft hinzugewinnen.

Pioniere und Schützen nutzen Deckungen und Gebäude als Schutz vor feindlichem Beschuss und sind unverzichtbare Einheiten im Kampf sowie bei der Eroberung neuer Ressourcen. In EndWar werden neue Truppen hinzugezogen, wenn man im Gegenzug einige Befehlspunkte abdrückt. Eben diese lassen sich schneller durch die Eroberung von Uplinks und das Halten dieser Gebäude verdienen. Durch Uplink-Erweiterungen lassen sich Luftunterstützung oder gar elektronische Kriegswaffen wie ein EMP-Impuls herbeikommandieren.

Während ihr in der Solokampagne gegen Computergegner in vier verschiedenen Missionstypen antretet, erwarten euch im Mehrspielermodus Tausende von menschlichen Gegnern auf einem globalen Schlachtfeld. Der Kriegsschauplatz getaufte Online-Modus wird einmal am Tag den Ereignissen entsprechend aktualisiert, so dass jeden Tag neue Frontverläufe, Gegner und Missionen auf euch warten. Es bleibt also spannend, welche Fraktion sich am Ende durchsetzen und den Dritten Weltkrieg überleben wird.

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Alexander Boedeker


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Alexander Boedeker am 23 Nov 2008 @ 15:56
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