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Tony Hawk's Downhill Jam: Review

  Nintendo Dual Screen 

Tony Hawk ist noch immer die Ikone der Skateboard-Szene. Spiele, die unter seinem Namen verkauft werden, zeugten stets von guter bis sehr guter Qualität. Mit Downhill Jam wird das traditionelle Spielsystem der Serie etwas umgekrempelt. Neben der Wii-Version ist auch eine für den Nintendo DS und GameBoy Advance erschienen. Ob das Spiel auf dem Handheld genauso viel Spass macht wie auf dem grossen Bruder, wird sich zeigen.

Spielidee

Der Name ist Programm und der Untertitel kündigt an, welche Aufgabe dem Spieler in Downhill Jam zukommt. Die Entwickler bewegen sich mit ihrem neuesten Spiel weg vom freien Befahren umfangreicher Skateparks hin zu zielgerichteten Rennen. Der Blick auf die Qualitäten der Serie geht dabei aber nicht verloren und man kann sagen, dass die Portierung des bekannten Spielsystems auf die Idee von Rennen durchaus gelungen ist. Der Spieler düst gegen bis zu vier Mitspieler (die GBA-Version ist allerdings nicht Multiplayer-fähig) über lange Bergstrassen, durch enge Gassen, über schneebedeckte Hügel und steinige Canyons dem Ziel entgegen. Ob dabei auf Downhill-Skateboards oder Snowboards gefahren wird, macht spielerisch keinen spürbaren Unterschied. San Francisco, L.A. und Hongkong sind nur einige Stationen, die der Spieler auf seiner Weltreise besuchen wird.

Die Strecken sind im Kern zwar sehr linear aufgebaut, dennoch hat man stets die Möglichkeit, sich seinen eigenen Weg zu suchen. Gerade Abkürzungen wie Tunnels oder Überführungen sind in jedem Level vorhanden. Wer es sich zutraut, springt auch gerne einmal über die Strassenkante auf die untere Ebene, um noch schneller ans Ziel zu kommen. Die Idee des Spiels ist es nun, während der Abfahrt immer wieder Skateboard-Tricks zu vollführen und zwar genau gleich, wie sie auch bereits in den älteren Tony Hawks-Spielen gemacht wurden. Durch Knopfdrücken und dem Anhängen einer Richtungstaste springt die Spielfigur kunstvoll durch die Luft, grindet auf Geländern, Schienen und Kabeln und macht zwischendurch verrückte Manuals. Erfolgreich absolvierte Tricks laden die Boostanzeige auf, die es dem Spieler erlaubt, entweder Spezialtricks, durch Antippen der Logos auf dem Touchscreen, oder einen Boost auszuführen. In der GBA-Version werden Spezialtricks durch Tastenkombinationen ausgeführt. Die Konkurrenz fährt übrigens in einem hohen Tempo, so dass es von der Geschwindigkeit her nicht reicht, sich lediglich aufs Steuern zu konzentrieren.

Ob ein Tricksystem in einem Rennspiel Sinn macht, lässt sich durchaus kontrovers diskutieren. Fakt ist, dass Downhill Jam nicht darunter leidet, sondern durchaus eine angenehme Mischung zwischen Technik und Racing erreichen kann. Der Spieler ist nämlich nicht gezwungen, ununterbrochen Tricks anzuwenden und wenn sie vollführt werden, so behindern sie nicht den Fluss eurer Renntaktik.

Tony Hawk's Downhill Jam
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Severin Auer

Tony-Hawks-Downhill-Jam
Nintendo Dual Screen

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Severin Auer am 15 Jan 2007 @ 23:58
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