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UFC Undisputed 3: Review

  Playstation 3 XBOX 360 

Ladies and Gentlemen, it's tiiiiiiiiiiiiime! Zum mittlerweile dritten Mal schicken THQ und Entwickler Yukes UFC Undisputed ins Rennen um die Gunst aller erwachsenen Kampfsportfans. UFC Undisputed 3 soll die Stärken der beiden Vorgänger nicht nur in bewährter Qualität wieder auf den Fernseher bringen. Mit der Einführung der PRIDE-Promotion und zahlreichen Veränderungen am Gameplay soll sich der Titel in diesem Jahr selbst übertreffen. Wir sind zu Bruce Buffer ins Octagon gestiegen und verraten euch, ob die virtuellen Käfigkämpfe im dritten Teil vielleicht doch etwas von ihrer Faszination eingebüsst haben.

As Real As It Gets!

Okay, reizen wir den Spannungsbogen nicht länger aus, als nötig. Die Käfigkämpfe haben auch in UFC Undisputed 3 nichts von ihrer Faszination eingebüsst. Wie üblich steigt ihr Mann gegen Mann in das mit Maschendraht umzäunte Octagon und liefert euch brutale Fights bis aufs Blut. Aber auch in diesem Jahr sei darauf hingewiesen, dass die UFC-Kämpfe keineswegs regelfreie Schlachtfeste sind, sondern hier nach einem klar definierten Regelwerk gekämpft wird und die richtige Kampftaktik, ebenso wie eine nötige Portion Passivität in den passenden Momenten, das A und O für einen Sieg sind. Buttonsmasher sind hier definitiv falsch. Es sei denn, ihr wollt eine beachtliche Niederlagenserie hinlegen.

Im Bereich der Spielmodi hat sich tatsächlich wenig verändert. Neben dem Schaukampf und dem zentralen Karrieremodus gibt es, wie im Vorjahr, die Spielmodi Titelkampf und Titelverteidigung. Ausserdem dürft ihr im Event-Modus eure eigenen UFC Pay-per-Views erstellen oder die Matchcards vergangener Veranstaltungen nachspielen. Wie üblich steht euch eine Auswahl an real existierenden Arenen und UFC-Offiziellen zur Verfügung, um die Kampfpaarung nach eurem Gusto zu gestalten.

Geschraubt wurde an der Kampfmechanik selbst, jedoch nicht mehr als nötig. Vor allem Einsteiger tun sich jetzt deutlich leichter, nachdem es eine vereinfachte Clinch- und Takedown-Steuerung gibt, die ihr optional zu- oder abschalten könnt. Auch die Aufgabegriffe wurden jetzt spannender und vor allem nachvollziehbarer gestaltet, indem ihr bei einem Aufgabegriff ein Minispiel auf dem Bildschirm gewinnen müsst, um den Gegner zur Aufgabe zu zwingen oder selbst aus dem Aufgabegriff zu entfliehen. Daneben sorgen fünf unterschiedliche Schwierigkeitsgrade und ein extrem umfangreiches - beinahe zu langatmiges - Tutorial dafür, dass Einsteiger und Serienkenner gleichermassen gefordert, aber nicht frustriert werden. Einigen verbesserten Feinheiten bei den ohnehin herausragenden Animationen, und der Kollisionsabfrage ist es zu verdanken, dass Schläge, die optisch daneben gingen, auch wirklich nicht mehr treffen. Dieses Phänomen war hin und wieder im Vorgänger zu bemerken.

Chuck Lidell bitte ins Kinderland!

Der Karrieremodus von UFC Undisputed 3 hat einige Veränderungen spendiert bekommen. So ist der Einstieg deutlich runder gelungen. UFC-Kommentator Mike Goldberg führt euch mit eingesprochenen Texten durch den Karrieremodus und gibt euch besonders zu Beginn zahlreiche Tipps und Einstiegshilfen an die Hand. Zunächst allerdings müsst ihr einen vierstufigen Einstiegstest durchlaufen, der eure Fähigkeiten im Octagon prüft und damit eure Startwerte festlegt. Darüber hinaus empfiehlt euch der Test für den Verlauf eurer Karriere einen Schwierigkeitsgrad, den ihr nachträglich nicht mehr verändern könnt. Guter Tipp: Setzt den Schwierigkeitsgrad ruhig eine Stufe höher an, als euch empfohlen wird.

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Tobias Kuehnlein

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Tobias Kuehnlein am 21 Feb 2012 @ 15:50
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