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Virtua Tennis 3: Review

  XBOX 360 Playstation Portable 

Die Virtua Tennis-Reihe stand bislang für schnörkellosen, schnellen Tennissport. Keine haarkleine Simulation des ehemals durchweg weissen Sports, sondern rasante Umsetzung im Arkade-Stil. Kann der dritte Teil für Begeisterung und tolle Ballwechsel sorgen, oder fliegt die Spielspass-Filzkugel diesmal gar weit ins Aus?

Wie praktisch, dass es im Hause ein kleines Sportturnier gab. Da konnten wir doch gleich die Qualitäten des Spiels in Augenschein nehmen. Mehrere virtuelle Tenniscracks trafen da aufeinander, die sich sowohl auf dem PC als auch auf Konsolen schon so manch gelben Ball um die Ohren geschlagen hatten. Die ersten Ballwechsel waren noch etwas ungewohnt, da flogen die Spieler mehr per Hechtrolle zum Ball, als dass sie läuferisch überzeugt hätten. Doch änderte sich dies kaum. Hatte man die Kontrolle über den Ballwechsel übernommen, brachte man sein Gegenüber ständig in solche Situationen per Seitenverlagerung. Das sah albern aus und senkte den Spielspass zusehends.

Dabei spielte es keine Rolle, mit welcher Art von Spielertyp man antrat. Zwar waren die läuferisch starken Spieler etwas weniger am Boden, als etwa ein Vorhand-, Rückhand- oder Konterschlagspezialist. Gefeit gegen die ständigen Sprungeinlagen waren aber auch sie nicht. Auch die Wahl des Geschlechtes war hierfür nicht ausschlaggebend. Eine Sharapova flog genauso oft durch die Gegend wie ein Federer oder ein Hewitt. Der im Turnierfinale unterlegene Stefan fasste das Geschehen mit der Bezeichnung ?Boris Becker Gedächtnis-Tennis? wohl am treffendsten zusammen.

Multi pfui, Solo hui?

Solo hingegen macht das Spiel etwas mehr Freude. Kein Wunder, beherrscht man doch selbst als Gelegenheitsspieler die KI-Kollegen auf der anderen Seite in den ersten Spielstunden nach Belieben. Zum Teil weist die KI zudem erhebliche Schwächen auf. Gegen einen Konterschlagspezialisten wie Hewitt reichen einfache Stoppbälle, da der gute Mann sich bei jedem Ballwechsel viel zu weit hinter der Grundlinie aufhält. Somit erreicht er keinen der unterschnittenen Stopps. Gegen die anderen Spielertypen gibt es ebenso Mittel, um zu einfachen Siegen zu gelangen. Lediglich die ausgeglichenen Allrounder verlangen euch etwas mehr Hirnschmalz ab. Erst im späteren Spielverlauf werdet ihr mehr gefordert. Dann seid ihr aber bereits um lockere zweihundert Plätze in der Rangliste nach oben gelangt.

Virtua Tennis 3
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Markus Grunow

Virtua-Tennis-3
XBOX 360

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Markus Grunow am 05 Apr 2007 @ 19:35
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