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WALL-E: Review

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Ein kleiner Roboter, ein gigantisches Abenteuer. So verspricht es uns die Verpackung. Dabei erwarten wir von Filmversoftungen heutzutage doch gar keine gigantischen Versprechungen, sondern zumeist automatisch bereits lediglich solide Handwerkskunst. Da kann der kleine süsse Müllroboter noch so lieb aus seinen Fernglasaugen schauen und uns freundlich zuwinken. Abgerechnet wird am Ende mit einer Zahl, die exakt der USK-Einschätzung gleicht.

Ein kleiner alter Roboter verliebt sich in eine modernere Version und entwickelt Gefühle. WALL-E hat durchaus den Ansatz zur Gesellschaftskritik, denn er zeigt uns, dass die Menschheit etwas von ihrer Menschlichkeit verloren hat. WALL-E ist ironische Konsumkritik und Liebesgeschichte in einem Stück, garniert mit einigen Anspielungen auf Klassiker des Genres. Ein wenig erinnert der orangegelbe Müllroboter ohnehin an Filme der 1970er-Jahre, an "Die unheimliche Begegnung der dritten Art" oder auch an Star Wars.

Doch kann das Spiel dieses ironische Flair einfangen? Oder verkommt es eher zu einem Action-Adventure für Kinder, ohne den Anspruch für erwachsene Spieler erfüllen zu können? Ersteres ist der Fall, denn spielerisch bleibt WALL-E auf sehr seichtem Niveau. Ihr fahrt zunächst nur in der Rolle von WALL-E von einem Ort zum anderen und löst unterschiedliche Aufgaben. So aktiviert ihr Schalter, weicht Hindernissen aus und sammelt Müll, um diesen in kleine handliche Würfel zu pressen. Diese Müllhappen können in drei verschiedenen Kategorien gesammelt werden. Leichter, schwerer und elektrischer Müll. Den so recycelten Müll könnt ihr beispielsweise nutzen, um ausgefallene Terminals wieder zu aktiveren.

Doch ihr habt nicht nur die Kontrolle über den süssen Müllsammler. Auch die hochmoderne Sonde EVE steht euch zur Verfügung. Mit ihr könnt ihr fliegen, WALL-E transportieren und hektische Flugeinlagen bestehen, in denen ihr versucht, den auf euch zufliegenden Hindernissen auszuweichen. Prallt ihr doch einmal dagegen, habt ihr jedoch kaum eine Chance, euch zu befreien, denn die Sonde kann nicht rückwärts fliegen, und auch ein Drehen ist nicht möglich. Ein böser Designschnitzer, der oft zur Zerstörung von EVE führt. Die Kameraperspektive ist nicht in allen Missionen optimal, speziell bei den Flugeinlagen wäre eine Ansicht etwas weiter hinter der Sonde wünschenswert gewesen, um alle Hindernisse rechtzeitig sehen zu können.

Am meisten Spass machen ohnehin die Missionen, in denen ihr mit beiden Robotern unterwegs seid. Zwar steuert ihr dann vorwiegend WALL-E, könnt jedoch immer wieder auf die Fähigkeiten von EVE zurückgreifen. Auf Knopfdruck springt ihr in deren Arme und könnt so weiter entfernte oder höhere Ebenen erreichen. Zudem hat die attraktive Sonde auch eine kleine Laserwaffe zu bieten, mit der ihr verschiedene Objekte zerbröseln könnt, die euch am Vorankommen hindern. Im späteren Spielverlauf greift dann auch WALL-E selbst zu einer Waffe und ballert auf Objekte wie Einkaufswagen oder Sprengsätze.

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Markus Grunow

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Markus Grunow am 25 Sep 2008 @ 16:21
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