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WWE '13: Review

  Playstation 3 XBOX 360 

Es ist so weit: Pünktlich wie die Maurer steht auch das diesjährige Wrestling-Spiel, WWE '13, seit heute in den Läden. Mit vielen kleinen Verbesserungen und einem völlig neuen Story-Modus wollen die Entwickler in diesem Jahr nicht nur aktuelle Fans, sondern auch die Wrestling-Begeisterten der späten 1990er-Jahre wieder an die Konsole locken. Aber ist WWE '13 wirklich ein neues Spiel oder ist es doch mehr denn je ein Update? Wir durften uns bereits seit einigen Tagen im virtuellen Ring balgen und stehen euch jetzt Rede und Antwort.

Alte Kamellen

Abgesehen davon, dass anders als noch im Vorjahr dieses Jahr wieder auf ein schickes Intro verzichtet wurde, hat sich auf den ersten Blick wenig verändert. Da sind der Exhibition-Modus für Einzelkämpfe und Titel-Matches, der WWE-Weltmodus als Endlos-Spielmodus für eure eigene Wrestling-Liga, die Creation-Tools und der Online-Modus. So weit, so bekannt. Neu ist, dass der Road to WrestleMania-Modus als Singleplayer-Modus ausgemustert wurde. Ihn ersetzt der Menüpunkt "Attitude Era", der anhand von insgesamt über 60 Kämpfen und rund 20 atmosphärischen Videos aus den WWE-Archiven die Blütezeit des Wrestlings in den späten 1990ern nacherzählt. Das spektakuläre Hell-in-a-Cell-Match zwischen dem Undertaker und Mankind, der skandalöse Montreal Screwjob, Kanes erste Begegnung mit dem Undertaker, oder das legendäre Empty Arena-Match in der Superbowl-Halbzeitpause - all diese historischen Klassiker und viele mehr sind spielbarer Bestandteil des Attitude Era-Modus. Zum ersten Mal also spielt ihr bekannte und historische Ereignisse der WWE-Geschichte nach, anstatt eine nagelneue Geschichte zu erleben - und das muss bei Gott nichts Schlechtes sein.



Gerade Wrestlingfans des etwas älteren Jahrgangs dürften sich freuen, diese legendäre Zeit noch einmal so detailgetreu nacherleben zu dürfen, während jüngere Fans einen enorm detaillierten Einblick in die Blütezeit des Sports Entertainments erhalten. Zwar gibt es keinen richtigen roten Faden im Attitude Era-Modus, in chronologischer Reihenfolge spielt ihr aber nochmals die Highlights der Jahre 1997 bis 1999 nach und werdet mal nur von drögen Textfenstern, mal aber auch von authentischen Videos oder schön inszenierten Ingame-Sequenzen auf das vorbereitet, was da gleich kommt. Spielerisch erinnert das Ganze ein wenig an den WWE-Ableger Legends of WrestleMania, den THQ vor einigen Jahren veröffentlchte. Auch darin durftet ihr historische Matches der Geschichte nachspielen, auch damals gab es, wie jetzt, historische Bonusziele innerhalb der Kämpfe. Die müsst ihr zwar nicht zwingend erfüllen, um im Attitude Era-Modus voranzukommen und alle Kapitel um The Rock, die McMahons, DX oder Mankind freizuspielen. Um aber an möglichst alle der weit über 100 freischaltbaren Goodies zu kommen, solltet ihr stets alle Bonusziele erfüllen. Das macht den Attitue Era-Modus enorm fordernd und motivierend. Wer dennoch Probleme hat, kann den Schwierigkeitsgrad jederzeit zwischen den Matches verändern oder einen zweiten Versuch unternehmen, wenn ihm beim ersten Mal ein Bonusziel durch die Lappen ging.

Zur Atmosphäre dieser historischen Zeitreise tragen nicht nur die enorm vielen originalgetreu nachgebildeten Arenen aus dieser Zeit bei, sondern auch die Tatsache, dass innerhalb dieser historischen Kämpfe auch Kultkommentator Jim Ross am Mikrofon zu hören ist, was der ganzen Sache noch ein bisschen mehr Gänsehautgefühl verleiht. Hinzu kommt das neue Präsentationssystem WWE Live, das mit deutlich verbesserten Zuschauerreaktionen und überarbeiteten Kameraperspektiven zu jedem Match im Spiel eine ordentliche Dosis Atmosphäre zuschiesst.

Insgesamt dürfte euch der Einzelspielermodus mit all seinen Kapitelchen und Matches gut und gerne 8 bis 10 Stunden beschäftigen, bis ihr alle Arenen, Wrestler, Videos und Gürtel freigeschaltet habt. Aber was dann?

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Tobias Kuehnlein


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Tobias Kuehnlein am 31 Okt 2012 @ 19:41
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