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WWE SmackDown! vs. RAW 2008: Review

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Wenn Testmuster zu uns in die Redaktion kommen, stürzen sich die lieben Kollegen meist wie die Geier auf die Datenträger, um das beste Spiel abzugreifen. Es passiert hingegen extrem selten, dass ein Stapel an Testspielen bei uns eintrifft und die halbe Redaktion kollektiv "Kühnlein, du bist dran!" brüllt. Vor einigen Tagen war es wieder einmal soweit, denn da trudelten die Muster zu WWE SmackDown! vs. RAW 2008 bei uns ein. Von da an war unser selbst ernannter Wrestling-Gott eine ganze Weile lang nicht mehr in der Kantine zu sehen.

Ja wo sind sie denn?

Die grosse amerikanische Wrestling-Promotion WWE hat es derzeit nicht leicht. Viele Top-Stars, allen voran Aushänge-Wrestler John Cena, sind verletzt oder aus diversen Gründen suspendiert. Das schmälert den Showeffekt der wöchentlichen Fights natürlich enorm. Schön, dass wir dieses Problem auf der heimischen Konsole nicht haben, denn auch im November 2007 gesellt sich in virtueller Form fast jeder WWE-Star, der Rang und Namen hat, im aktuellsten Ableger der SmackDown-Reihe in die heimischen Wohnzimmer.

Auffälligste Neuerung in diesem Jahr: die ECW ist mit dabei. Es ist rund ein Jahr vergangen, seit die WWE ihrer ehemaligen Konkurrenzliga neues Leben einhauchte und als dritte wöchentliche TV-Show auf dem amerikanischen Sci-Fi-Channel startete. Jetzt finden die Stars der ECW auch im Spiel Platz, sind mit knapp zehn Vertretern aber eher in der Minderheit.

Passend zur Präsenz der ECW gibt es auch eine neue Matchart, das Extreme Rules-Match. Es handelt sich hierbei um eine spezielle Form des bekannten Hardcore-Matches, die sich in erster Linie durch eine deutlich grössere Auswahl an Schlagwaffen unterscheidet. Unterm Ring finden dabei jetzt Leitern, Tische, Stühle, Schlagstöcke, Gitarren, ein Vorschlaghammer und diverses mehr Platz.

He, ich kann das nicht mehr!

Auch am generellen Gameplay wurde ein wenig getüftelt. Ins Gewicht fallen hier die neuen Kampfstile. Davon gibt es acht an der Zahl, jeder der insgesamt rund 50 Wrestler hat einen primären und einen sekundären Kampfstil. Diese Kampfstile erlauben dem jeweiligen Kämpfer spezielle Manöver oder geben ihm individuelle Eigenschaften, was den Kämpfen einen gewissen taktischen Hauch verleiht. Kraftpakete wie Batista oder Bobby Lashley können beispielsweise auf Knopfdruck eine 30-sekündige "Rampage" aktivieren, die es ihnen erlaubt, besonders harte Aktionen auszuteilen, ohne dass der Gegner sie kontern kann. Highflyer wie Rey Mysterio können vom Ringseil aus besonders spektakuläre Sprungattacken vollführen, verfügen über ein schnelles Ausweichmanöver und können Gegner überraschend zu einem Cover-Versuch einrollen.

Hardcore-Kämpfer wie die ECW-Urgesteine Sabu oder Tommy Dreamer haben die Möglichkeit, mit den zahlreichen Schlagwaffen spezielle Griffattacken auszuführen, während alle übrigen Wrestler damit einfach nur schlagen können. Unfair kämpfende Superstars wie Randy Orton können die schützenden Polster aus der Ringecke abmontieren oder nach einem knappen Cover mit dem Ringrichter streiten. Aufmerksame Spieler der Serie werden schon gemerkt haben, dass dies nicht völlig neue Dinge sind. Vieles davon konntet ihr bereits im Vorjahr machen. Die Kampfstile sorgen nun aber dafür, dass nur noch bestimmte Wrestler bestimmte Aktionen beherrschen. So dürfen eben nur noch Hardcore-Kämpfer die schweren Waffenattacken ausführen oder eben nur noch High Flyer ihre Gegner einrollen.

WWE SmackDown! vs. RAW 2008
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Tobias Kuehnlein

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Tobias Kuehnlein am 23 Nov 2007 @ 00:01
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