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Wanted - Weapons of Fate: Review

  Personal Computer Playstation 3 XBOX 360 

Im vergangenen Jahr machte der Action-Streifen Wanted mit genial inszenierten Schiessereien, relativ brutalen Tötungsszenen und einer genauso coolen wie nackten Angelina Jolie auf sich aufmerksam. Seit einiger Zeit ist der Film nun auch auf DVD zu haben. Wem das aber nicht reicht, der dürfte sich über das Videospiel zum Film freuen. Ob auf Wanted der Fluch aller Film-Umsetzungen lastet oder ob das Ballerspiel durchaus was hermacht, haben wir im folgenden Test für euch geklärt und dabei literweise virtuelles Blut vergossen.

Und weiter geht's...

Man muss sich eingestehen, dass Wanted ein optisch zweifellos sehr cooler Film war. Aber, wie so oft bei gut aussehenden Filmen, war die Story etwas hanebüchen. Erzählt wurde die Geschichte vom hühnerbrüstigen Loser Wesley Gibson, der von einer sogenannten Bruderschaft angeheuert und zum Super-Killer ausgebildet wird. Wozu? Na, um Cross zu töten, den Mann, der Wesleys Vater zu Beginn des Film abgeknallt hat. Nun, zumindest wird Wesley das so erzählt. Erst am Ende des Films wird klar, dass Cross eigentlich Wesleys Vater ist, der seinen Sohn vor der Bruderschaft beschützen wollte. Die wiederum hatte recht zwielichtige Ziele. Wie auch immer. Unterm Strich überlebt ausser Wesley keine einzige Hauptfigur den Film. Hach, wie lustig.

Das Spiel ist keine genaue Umsetzung des Films, sondern beginnt circa fünf Stunden nach dem Ende des Streifens. Wesley erwacht im Appartement seines Vaters, als SWAT-Polizisten die Wohnung durchsuchen. Nach und nach stellt sich heraus, dass nun auch die Bruderschaften aus Paris und Barcelona Wesley ans Leder wollen. Der wiederum sinnt auf Rache und will im Gegenzug den Killer seiner Mutter ausschalten, der auf den griffigen Namen The Immortal hört, und vom aus The Big Lebowski und Prison Break bekannten Peter Stormare verkörpert wird.. Man sieht also, die Story des Spiels ist nicht unbedingt wesentlich tiefsinniger als die des Films, sorgt aber wie schon im Film für ein paar grandiose Schiessereien und einen beachtlichen Bodycount.

Als das Wasser brach...

Lustiger Übersetzungsfehler. Das Kapitel "When the Waters broke...", das kurz nach Wesleys Geburt spielt, übersetze man für die deutsche Version mit "Als das Wasser brach...". Ohne an dieser Stelle zu viele unappetitliche gynäkologische Details zu verraten, aber die Floskel "The water broke" bezeichnet im Englischen in der Regel das Platzen der Fruchtblase.

Wanted ist aufgeteilt in zwei Erzählstränge. Zum einen schlüpft ihr natürlich in die Rolle von Wesley Gibson, der in der Gegenwart Jagd auf die Bruderschaft und The Immortal macht, zum anderen schlüpft ihr in zahlreichen Rückblenden in die Rolle von Wesleys Vater Cross und erfahrt dabei zahlreiche interessante Hintergründe zur Story. Schön: Wesley Gibson wurde im Spiel dem Aussehen von Schauspieler James McAvoy nahezu perfekt nachempfunden. Etwas anders sieht es mit dem Charakter von Cross aus. Der wurde im Film vom deutschen Hollywood-Export Thomas Kretschmann verkörpert, den wir aber im Spiel bestenfalls mit viel Fantasie wiedererkennen konnten.

Wanted - Weapons of Fate
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Tobias Kuehnlein


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Tobias Kuehnlein am 28 Apr 2009 @ 09:55
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