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Warriors Orochi: Review

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Mit der Dynasty Warriors-Serie hatte Entwickler KOEI in Europa zuletzt nur mässigen Erfolg. Das stark actionorientierte Kampfspiel versprach einen hohen Wiederspielwert dank zahlreicher Kämpfer, die erst freigespielt werden mussten, sowie den immens vielen Schlagtechniken für Joypad-Akrobaten. Mangels spielerischer Abwechslung konnten die Massenschlachten kaum überzeugen, und auch in technischer Hinsicht ist der aktuelle Ableger hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Ähnliches gilt für die Samurai Warriors-Reihe.


Mit Warriors Orochi ändert sich am Spielprinzip wenig. Immerhin könnt ihr nun zwischen drei Kriegern hin- und herschalten, da ihr das Spiel mit drei Charakteren beginnt, um gegen die bösen Truppen Orochis anzutreten. Mitten im Kampf könnt ihr dann zwischen diesen Helden wechseln, um deren Vorzüge gegen die anstürmenden Feinde voll ausspielen zu können. Aber macht das Spass? Letztlich verbleibt es doch nur dabei, dass ihr 60 Story- und Nebenmissionen mit oder ohne belanglose Hintergrundgeschichte bestreitet, um für die zahlreichen Protagonisten aus vergangenen Spielen neue Kombos, Waffen und Fertigkeiten freizuschalten.

Schlussendlich zieht ihr dann gegen den für die merkwürdige Charakterriege verantwortlichen Schlangenkönig Orochi in die Schlacht, der sich über Zeit und Raum hinweggesetzt hat, um das antike China gegen das feudale Japan in den Krieg ziehen zu lassen. Neben der Umschalterei zwischen den drei Charakteren steht euch auch noch frei, eigene Waffen zu schmieden. Auch dies stellt eine Neuerung dar. Doch das war es auch schon mit den innovativen Ideen der Entwickler, denn der Rest des Spiels ist eine unveränderte Verschmelzung der beiden bereits genannten Titel.

So metzelt ihr euch von Mission zu Mission, wählt eure bevorzugten Krieger aus und streckt ganze Armeen hirnloser Klonkrieger nieder. Da sorgen Zusatzziele wie die Eliminierung bestimmter Zielpersonen oder die Eskortierung eigener Leute wenigstens noch für geringe Abwechslung. Die PC-Version bietet, sofern man mal von der umständlichen Tastatursteuerung ohne Maus-Unterstützung absieht, kaum Besonderheiten. Ohne Gamepad machen die Gefechte am PC jedenfalls überhaupt keine Freude.

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Markus Grunow

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Markus Grunow am 28 Apr 2008 @ 14:48
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