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Watchmen: The End is Nigh: Review

  Personal Computer Playstation 3 

Pünktlich zum Kinostart der Verfilmung von Alan Moores Superheldensezierung kommt natürlich auch ein Videospiel auf den Markt, diesmal zum Runterladen. Statt als Comedian in einem Shooter Leute über den Haufen zu ballern oder den Vietnamkrieg zu gewinnen, wird der geneigte Zocker wahlweise in die Kostüme von Rorschach oder Nite Owl gestopft und muss sich den Weg zur Verhaftung eines flüchtigen Gangsterbosses freikloppen. Was das Spiel bietet, zeigt unser Review.

Überzeichnet

Als Erstes springt einem klar der Stil der Zwischensequenzen ins Auge, die nach dem Start des Spiels ablaufen. Hier hat man sich wohl von den animierten Comics inspirieren lassen, welche lediglich aus um ein paar Animationen erweiterten Kopien der Originalzeichnungen bestehen. Es wird zwar ein eigenständiger Plot erzählt, der weit vor den Ereignissen des Films stattfindet, als Superhelden noch nicht verboten waren, aber dennoch kann die Handlung nicht sonderlich fesseln. Die Dialoge kommen nicht ans Original von Moore ran, der sich schliesslich vollständig vom Film distanziert hat, und bieten nur einen grafisch kurios inszenierten Rahmen für die mehr an den visuellen Stil des Films angelehnten Levelumgebungen.

Schmutz und Unrat

Schon der erste Level gibt den Ton vor: alles ist düster, verregnet und vor allem braun. Die Architektur variiert zwar und die Wassereffekte sind hübsch, aber ansonsten sehen sich alle Levels extrem ähnlich - ob man nun im Hafen, in der Kanalisation oder im Knast die Gegner verkloppt. Nur die Gegner sehen immer wieder etwas anders aus - zum Grossteil handelt es sich aber um eine schlichte Neutexturierung, die Auswahl der Models beschränkt sich auf dicke und dünne Gegner, mit leichten Abweichungen. Mal kämpft ihr gegen Knastinsassen, mal gegen Biker, mal gegen asiatische Gangsterbanden. Bosskämpfe gibt es bis auf eine Ausnahme nicht.

Immer mitten in die Fresse rein

Eintönige Handlung, eintönige Umgebungen, eintönige Gegner - da sollte zumindest das Kampfsystem brillieren. Das tut es dann aber leider nicht. Kämpfe lassen sich die ersten paar Levels über durchaus mit Kombinationen aus leichten und schweren Angriffen gewinnen. Die komplizierteren Kombos auszuführen lohnt sich meistens nicht. Denn da, wo sie nützen würden, stürzen sich meist gleich mehrere Gegner auf euch, so dass ihr bei eurem Angriff gleich einen Baseballschläger ins Genick oder einen Fuss in die Nieren kriegt und recht schnell das Zeitliche segnet.

Lass den Rorschach tanzen

Was tun? Ausweichen! Mittels Ausweichbewegungen und einem leichten Angriff kann man als Rorschach ziemlich leicht um die Gegner herumtänzeln, während Nite Owl einfach blockiert. So oder so werden die Gegner, falls sie den Fehler machen, euch in dieser Verteidigungsposition anzugreifen, automatisch entwaffnet oder niedergeschlagen. Schick kommt das vor allem, wenn ihr als Rorschach auftretet. Habt ihr den Rhythmus erst einmal raus, was beileibe nicht so schwer ist, dann tänzelt der Maskenträger wie ein Wirbelsturm durch die Gegnermassen und bricht einem nach dem anderen den Arm.

Watchmen: The End is Nigh
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Wille Zante

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Wille Zante am 11 Mrz 2009 @ 11:34
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