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Battlefield - Bad Company 2 - Vietnam: Review

  Personal Computer Playstation 3 XBOX 360 

Digitale Abrüstung?

Während ihr in Battlefield 1942 noch ganze Flugzeugträger und Jets steuern konntet, war in Battlefield Vietnam alles ein wenig kleiner. Anstatt Kriegsschiffe über den offenen Ozean zu steuern, gab es Schnellboote auf Flüssen. Auch die Jets wurden von Hubschraubern in den Hintergrund gedrängt. In der 2010er-Ausgabe von Vietnam wurde der Fahrzeugpark nochmals ein wenig ausgedünnt, auch wenn mit Jeeps, Panzern, Schnellbooten und Helikoptern fast das gesamte Spektrum an Kriegsgeräten abgedeckt wird. Insbesondere die mit Raketen ausgestatteten Huey-Hubschrauber sind beliebt, da sie enorm viel Schaden anrichten und deutlich einfacher als in den Vorgängern zu fliegen sind. Doch auch den Panzern, beispielsweise dem russischen T54, sollte die Infanterie gehörigen Respekt zollen. Neben der 100mm-Kanone und einem MG lässt sich optimal auch ein eingebauter Flammenwerfer nutzen, um etwaige Infanteriesprengstofftrupps auf Abstand zu halten. Die Fahrzeuge stehen jedoch nicht auf allen Maps zur Verfügung, so lassen sich unterirdische "Foxholes" oder steile Bergkämme nur zu Fuss erkunden. Lediglich die durch 69 Millionen Teamaktionen freigeschaltete Map "Operation Hastings" - ein Remake aus dem Vorgänger von 2004 - richtet ihren Fokus auf Fahrzeugschlachten, wobei die Hubschrauber auf dieser Karte schon fast zu omnipräsent sind. Auch Sniper haben hier auf Grund einer hohen Sichtweite leichtes Spiel.

Altes Schlachtfeld in neuem Gewand

Auch diese Erweiterung nutzt die aktuelle Version der Frostbite-Engine und bietet damit so einige Annehmlichkeiten, die man nicht mehr missen möchte. Allen voran ist die Landschaft in vielen Teilen zerstörbar, so dass am Ende einer jeden Spielrunde tatsächlich nur noch verbrannte Erde zurückbleibt. Dazu gesellen sich satte Explosionen und imposante Hintergrund-Action wie brennende Berge oder vorbeifliegende Hubschrauber. Einen spannenden Häuserkampf mit vielen, in mehreren Stufen zerstörbaren Gebäuden sucht ihr allerdings vergebens. Das Geschehen spielt sich meistens im dichten Dschungel oder in kleineren Dörfern mit nur wenigen Gebäuden ab.

Die PC-Version glänzt durch höhere Auflösungen und durch die Unterstützung von DirectX 11. Während auf der PS3 und der Xbox 360 erneut nur 24 Spieler pro Server einen Platz finden, freut sich die PC-Fassung auf maximal 32 Spieler. Die recht grossen Maps sowie die detaillierten Texturen und Animationen fordern jedoch ihren Tribut, so dass auch für die Vietnam-Erweiterung vor allen Dingen ein schneller Prozessor im Rechner werkeln sollte. Da DICE jedoch auf Schnee- und Sandstürme - wie sie im Originalspiel vorkommen - verzichtetet hat, ist Vietnam ein wenig sparsamer mit den Rechnerressourcen. Beeindruckend - natürlich mit den passenden Soundeffekten untermalt - ist der Flammenwerfer, der zuletzt in Return to Castle Wolfenstein -Enemy Territory so gut aussah.

Während das Radio in dem älteren Vietnam-Titel oftmals über das gesamte Schlachtfeld zu hören war, halten sich die musikalischen Klänge in der Erweiterung sehr in Grenzen. Abgesehen von der Titelmusik gibt es nur ganz wenige Musikstücke, die sich in einigen Fahrzeugen abspielen lassen. Dafür punktet dieses Battlefield-Abenteuer wieder mit einer realistischen Soundkulisse und, falls gewünscht, einer originalgetreuen Sprachausgabe.

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Alexander Boedeker am 06 Jan 2011 @ 16:52
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