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The Elder Scrolls V - Skyrim: Review

  Personal Computer Playstation 3 XBOX 360 

Als störrisch wie ein Esel entpuppt sich manches Mal die Bedienung. Da will die Figur so manche zumutbare Steigung partout nicht erklimmen. Situationen, in denen sie in eine Spalte rutscht und dort nur noch mittels Spielstandlademanöver wieder herauszuholen ist, gibt es auch. Und dann sind da noch die Kämpfe. Obwohl hier in visueller Hinsicht schon mehr herausgeholt wird, als noch in Oblivion, geht es nicht gerade sehr taktisch zur Sache. Dafür bewegen sich die Beteiligten im Nahkampf zu träge. Zuschlagen und vor dem Konter schnell zurückweichen? Meistens nicht möglich. Skyrim mangelt es an alternativen Kampfbewegungen und Ausweich- oder Abrollmanövern. Wer mal Dark Souls gespielt hat, weiss, was machbar ist. In der Hinsicht liegen leider Welten zwischen den Kämpfen in Skyrim und denen von Dark Souls. Skyrims Kämpfe fühlen sich beinahe an wie Krüppelkeile grobmotorischer Metzger in Rollstühlen. Einen Gegner anvisieren und automatisch fixiert lassen? Nicht möglich. Die eigene Figur ist immer selbst auszurichten. Dann mit Waffen oder Zaubern draufknüppeln, was das Inventar hergibt. Gelegentlich den Schild hochhalten. Gut, wenn im Gerangel nicht aus Versehen ein Verbündeter oder ein umstehender Dorfbewohner verletzt wird. Hat man sich ihren Zorn erst einmal zugezogen, kann das verheerende Auswirkungen auf den weiteren Spielverlauf haben.

The Elder Scrolls V - Skyrim Bild

Dialoge und Sightseeing statt Kämpfe

Gekämpft wird in Skyrim sowieso nicht übermässig viel. Das Spiel lebt vielmehr von den Erkundungstouren in offener Landschaft, in unterirdischen Verliesen und in Dörfern oder Städten. Die meisten Häuser können betreten werden. Fast allen Charakteren sind Dialoge zu entlocken, wobei die Fülle an Informationen glücklicherweise auch bei Quest-Gebern nicht erschlägt. Wichtige Anlaufziele, wobei es typischerweise mal wieder einen Hauptaufgabenstrang und zahlreiche minderwichtige Neben-Quests gibt, sind im Tagebuch nachzulesen und auf der Karte markiert. Ein Kompass hilft bei der Orientierung. Ein Lösen der Neben-Quests macht nicht nur viel Spass, sondern wirkt sich natürlich auch positiv darauf aus, wie schnell die Figur des Spielers bei der Haupt-Quest vorankommt. Erledigte Aufgaben sind Garanten für Stufenaufstiege - und dann geht's jedes Mal an die Zuteilung von neuen Fähigkeiten.

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Thomas Richter am 17 Nov 2011 @ 19:12
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