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The Elder Scrolls V - Skyrim: Review

  Personal Computer Playstation 3 XBOX 360 

Drei Attribute - aber jede Menge Fertigkeiten

Mit allzu vielen Zahlen konfrontiert Skyrim nicht. Bethesda hat darauf verzichtet, aufzuklären, wie viele Erfahrungspunkte es für Monster oder gelöste Quests gibt. Langsam füllt sich nach erreichten Zielen ein Fortschrittsbalken. Ist der voll, geht's eine Stufe rauf. Auch das Knacken von Schlössern, bei dem Fingerspitzengefühl mit den Sticks oder Tasten gefragt ist, wirkt sich positiv auf den Spielfortschritt und damit auch auf die Kampfkraft aus. Klassische Charakterattribute wie Stärke, Intelligenz, Geschicklichkeit oder auch Weisheit gibt es nicht. Die sind auf Gesundheit (Trefferpunkte), Magie (Magiepunkte) und Ausdauer (Ausdauerpunkte) reduziert worden. Mehr Bedeutung kommt beim Stufenaufstieg den Fertigkeiten zu. Dann nämlich wählt der Spieler innerhalb einer Vielzahl von Sternenbildern eine neue oder die Verbesserung einer Fertigkeit aus. Eine Art Talentbaumsystem. Mit reichhaltiger Auswahl unter zahlreichen Magieschulen, wie etwa Destruktions-, Illusions- oder auch Beschwörungszauberei. Mitunter wird auch der Umgang mit Waffen verbessert. Wer sich auf schwere Rüstungen konzentriert, bekommt beispielsweise beim Tragen von Panzerungen spezielle Boni. Oder doch besser in Taschendiebstahl und Schlösserknacken die Punkte investieren? So manche Figur trägt Nützliches mit sich herum, und einige verschlossene Truhen in Katakomben enthalten wertvolle Juwelen. Angesichts der Fülle an Möglichkeiten keine leichte Entscheidung, aber ein Fest für den individualisierungswütigen Rollenspieler.

The Elder Scrolls V - Skyrim Bild
Nicht in allen Bereichen des Spiels gewährt der Hersteller bedingungslose Handlungsfreiheit. Wer auf die Idee kommt, sich mal eben mit den Stadtwachen anzulegen, um ein ganzes Dorf auszurotten und vielleicht den Lauf der Geschichte massiv zu beeinflussen, wird früher oder später an seine Grenzen stossen. Einige Schlüsselfiguren sind unsterblich. Sie gehen vielleicht erschöpft nach einem Kampf zu Boden, sind aber nicht totzukriegen. Eine Konsequenz logischen Spieldesigns mit festgelegten Zielen. Dennoch punktet Skyrim unterm Strich mit erstaunlicher Offenheit. Es fühlt sich nie so an, als ginge es stringent auf Gleisen von A nach B. Es geht von A nach Z - dazwischen kann sich jeder Spieler überlegen, welche Buchstaben er als Wegmarkierungen auf seiner Karte bunt gemischt platziert. Spannende Nebenreiseziele bietet Skyrim zur Genüge.

The Elder Scrolls V - Skyrim
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Thomas Richter am 17 Nov 2011 @ 19:12
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