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Dying Light: Review

  Personal Computer Playstation 4 

Laufen, springen, flüchten

Kaum hat man sich von dem ersten Schock beim Eintreffen in die Stadt ein wenig ausgeruht, wird der Spieler auch schon fit für das Überleben in dieser neu geschaffenen Hölle gemacht. Dazu begibt man sich auf das Dach eines Hochhauses, balanciert den Körper in der Ego-Perspektive über einen riesigen Baukran und lernt erste Techniken im Springen und Klettern. Damit gesellt sich gleich zu Anfang eines der wichtigsten Features zum Spielgeschehen hinzu, mit dem bereits vorab reichlich geworben wurde. Das Parcours-Element ist nämlich allgegenwärtig und sorgt dafür, dass stets ein gewisses Tempo im Ablauf bleibt. Der Charakter verfügt daher über das Talent, sich an Vorsprüngen entlangzuhangeln, über Dächer zu hopsen oder in Windeseile unter einem Gegenstand herzurutschen.

Dying Light Bild
Im ersten Schritt funktionieren diese Techniken durchaus gut und bieten so einen echten Mehrwert für das Erlebnis. Durch das Benutzen eben jener Funktionen sammelt man überdies Rangpunkte, die später in einem von drei Fähigkeitenbäumen eingesetzt werden können und die vorhandenen Talente weiter ausbauen. Dadurch gelangt das gesamte Potenzial dieser Eigenschaften eigentlich erst nach und nach ans Tageslicht. Die beiden anderen Talentbäume sorgen aber ebenfalls für einen Zuwachs an Möglichkeiten und befähigen den Charakter mit der Zeit etwa dazu, mehr Energie zu speichern oder Waffen besser einsetzen zu können. Dennoch läuft beim Parcours leider nicht alles so, wie man es sich gewünscht hätte. Es ist nicht immer abschätzbar, wie weit ein Vorsprung wirklich entfernt ist, und manche Aktionen enden im virtuellen Bildschirmtod, weil die Spielfigur eine vermeintlich passende Kante nicht gegriffen hat. Dies ist besonders ärgerlich, weil die Rücksetzpunkte manches Mal ziemlich weit entfernt von der eigentlichen Aufgabe liegen und damit der Spielfluss deutlich gestört wird.

Nichtsdestoweniger stellt sich das echte Gefühl für die flotten Bewegungen vor allem bei einer Flucht ein. Ist erst einmal die Nacht angebrochen, sieht man auf den Strassen bedingt durch die Dunkelheit nicht nur einfach sehr viel weniger. Die Gefahr im Düsteren nimmt deutlich zu, da sich wesentlich gefährlichere Zombies in den Gegenden heraustrauen und einem wahrlich das Fürchten lehren können. In solchen Situationen, in denen man einfach nur noch wegrennt und hofft, eine sichere Zone erreichen zu können, läuft die Atmosphäre zur Höchstform auf. Wer sich lieber auf den Tag konzentriert, bekommt zwar wesentlich weniger Rangpunkte, lebt aber etwas sicherer. Daher besteht auch die Möglichkeit, die Nacht in einem Sicherheitsbereich einfach zu überschlafen.

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Daniel Dyba am 16 Feb 2015 @ 17:58
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