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Battlefield 1: Review

  Personal Computer Playstation 4 Xbox one 

Immerhin: die Inszenierung stimmt. Nicht nur die tollen Zwischensequenzen sind ein Hingucker, auch auf dem Schlachtfeld selbst lässt die Frostbite-Engine ihre Muckis spielen. Schon bei Star Wars Battlefront wurden die Spieler mit atemberaubenden Landschaften verwöhnt, Battlefield 1 setzt aber gefühlt noch einen drauf. Der nasse Schlamm, die authentischen Texturen, die großen, weiten Landschaften, die sensationellen Effekte, all das verwöhnt das Spielerauge und macht diesen virtuellen Krieg – man möge uns die Formulierung verzeihen – zum schönsten Kriegserlebnis, das man jemals selbst spielen durfte. Zwar kommt die unserem Test zugrunde liegende PlayStation-4-Version in puncto Texturauflösung und Framerate nicht ganz an die PC-Fassung heran, dennoch dürfen sich auch Konsolenspieler auf eine echte Augenweide freuen. Hätte DICE nun im Interface noch auf die furchtbar glatte und serifenlose Schrift aus Battlefront verzichtet und stattdessen eine dem Szenario etwas gefälligere Schrift genutzt, würden die Menüs und Texteinblendungen nicht den Eindruck eines harten Stilbruchs vermitteln.

Auf in die wirklich große Schlacht

Im Multiplayer-Modus, dem Herzstück von Battlefield 1, erhalten Fans der Serie gewohnt starke Kost. Rush, Eroberung, Domination und Team-Deathmatch sind wieder da und dank der größtenteils gut ausbalancierten Maps ein grundsolider Mehrspieler-Spaß. Neu ist der Spielmodus War Pigeon, in der deutschen Version Kriegstaube. Hier müsst ihr eine auf der Karte versteckte Brieftaube finden, euch mit ihr an einen ruhigen Ort – haha! – zurückziehen, um eine Nachricht zu verfassen, und die Taube im Anschluss fliegen lassen, ohne dass sie beim Aufsteigen noch vom gegnerischen Team abgeschossen wird. Wer das dreimal innerhalb einer Runde schafft, ist siegreich. Um die Wichtigkeit der Kriegstauben als Kommunikationsmittel noch zu unterstreichen, gibt es in einer der Einzelspielermissionen die Gelegenheit, mit einer Taube über das Schlachtfeld zu fliegen. Das ist ungewohnt und ein bisschen seltsam, aber im Kontrast aus Kriegsgeschrei und diesem Frieden symbolisierenden Vogel so eindrucksvoll inszeniert, dass wir dabei eine kleine Gänsehaut bekamen.

Zurück zum Multiplayer. Richtig neu und eindrucksvoll ist der Spielmodus Operations. Hier handelt es sich um richtig lange, groß angelegte Schlachten zwischen den Kriegsparteien, in denen ihr, je nach Rolle, Sektor um Sektor verteidigen oder erobern und den Feind zurückdrängen müsst. Jede Karte ist aufgeteilt in meist fünf Sektoren, jeder Sektor enthält drei wichtige Punkte, die erobert und gehalten werden müssen. Ist ein Sektor erobert, wird der Gegner in den nächsten Sektor zurückgedrängt und die Eroberung beginnt von Neuem, allerdings direkt aus der laufenden Partie heraus. Doch selbst wenn ihr den Gegner auf einer Karte besiegt und alle Sektoren erobert habt, ist Operations noch nicht vorbei, denn die gegnerischen Truppen ziehen sich dann meist etwas zurück und formieren sich an anderer Stelle, also auf einer anderen, geografisch naheliegenden Karte, neu und das Spiel beginnt von vorne. Erst wenn ihr auch hier den Feind besiegt habt, habt ihr die Operation gewonnen. Das ist packend, intensiv und taktisch und fährt alles auf, was Battlefield 1 an Fahrzeugen, Einheiten und Maps im Köcher hat. Gerne mehr davon.

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Tobias Kuehnlein am 28 Okt 2016 @ 14:31
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