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Dragon Age - Origins: Review

  Personal Computer XBOX 360 


Montag: Erst die Arbeit, dann das Vergnügen!

Ja, es gibt ja leider auch ein Leben ausserhalb des virtuellen Daseins. Leider? Nun, normalerweise würde ich das niemals so sagen, doch ich hatte kurz vor dem Einschlafen noch Ferelden vor Augen, wollte gerne direkt weitermachen, war schlussendlich aber froh, meinen Augen eine verdiente Ruhepause gönnen zu können. Und dann musste ich doch glatt frü Morgens in den Baumarkt, um Tapeten abzuholen, die mein holdes Weib dort bestellt hatte. Überlegt euch das mal! Im Frostgipfelgebirge zittern meine Helden, versorgen ihre Wunden, die sie im Kampf gegen ziemlich üble Hurlock-Alphas ertragen haben, und ich muss Tapeten kaufen. Na toll! An der Kasse dachte ich noch, dass die unfreundlich wirkende, dicke Kassiererin einen ziemlich guten Oger abgeben würde und habe meinen Berserker-Helden schon auf ihren gewaltigen Leib raufspringen sehen, das Schwert zum Stoss erhoben. Huch, Videospiele machen doch aggressiv. Entsetzt bin ich schnell nach Hause gefahren, um mich den wirklichen Monstern wieder stellen zu können.

Apropos Gewaltgrad: oft liest man ja in Fantasy-Büchern etwas von "Und er war über und über mit Blut besudelt!" oder ähnliche Floskeln. Das trifft es in Dragon Age: Origins wirklich gut, denn eure Gruppe sieht nach einem Gefecht wirklich aus, als hätten sie Paintball mit Blutkonserven gespielt. Blutspritzer auf der Rüstung, auf der Waffe, im Fell des Haustiers und im Gesicht. Ihr könnt euch auch säubern, aber wer will das schon? Unter den Körpern erledigter Feinde findet sich nicht selten eine grosse Blutlache wieder. Das Ganze mag alles andere als realistisch sein, doch passt der Anblick zum grausigen Geschehen. Denn wenn ich eine Gruppe von Wegelagerern mit Äxtern, Schwertern und den brutzelnden Effekten meines magisch begabten Gruppenmitglieds zu Leibe rücke, dann sollte sich das Ergebnis auch lohnen. Auf abgetrennte Körperteile im Witcher-Stil verzichtet der Titel zumeist jedoch, was mir im Test aber auch nicht negativ auffiel. Und wenn es mal vorkam, dass ich einen Magie köpfte, so rollte mir sein abgetrennter Schädel dann auch nicht mit entsetztem Blick vor die Füsse.

Am Montagabend hatte ich mich ein wenig über die KI ärgern müssen. Gerade bei besonders engen Stellen im Spiel kam es vor, dass meine Truppe schlichtweg nicht weiterlaufen wollte. Da musste ich dann kurzzeitig tricksen, um weiter im Gebiet laufen zu können. Ärgerlich, aber jetzt auch keine grosse Sache letztlich. Was mich mehr gewurmt hat, waren vor allem im späteren Spielverlauf etwas zu lange Passagen. Hin und wieder erschienen mir einzelne Abschnitte künstlich gestreckt, musste ich mich eine Spur zu lange gegen immer gleiche Gegner wehren oder eine halbe Stunde zu lang in einem Dungeon oder einem Turm herumlaufen.

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Markus Grunow am 24 Nov 2009 @ 11:19
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